© G. Urban / M. Schmidt


Kammermusikprojekt Transdanube 2017


Unser Konzertzyklus über das laufende Kalenderjahr ist in seiner Atmosphäre, Organisation und Programmierung eigens auf seinen Veranstaltungsort "Mautnerschlössl" abgestimmt und bietet in seiner musikalischer Dichte eine Dynamik und Originalität die es auf diese Art bisher nicht im XXI. Wienr Gemeindebezirk gegeben hat.
Kammermusik versteht das "Kammermusikprojekt Transdanube" als eine auf sensible Interaktion mehrerer MusikerInnen miteinander angewiesene Art von Musik, solche wird in einzelnen Recitals unterschiedlicher thematischer Ausrichtung angeboten.
Das Augenmerk ist dabei auf pointierte Programmkonzepte gerichtet und entfernt sich vom üblichen "Mainstream-Klassikprogramm". Einzelne Werke werden dabei dem Publikum von Seiten der Interpreten auch verbal nahegebracht.
2017 umfasst der Konzertzyklus fünf Recitals, drei davon im Früjahr, zwei im Herbst 2017
Alle Veranstaltungen des Konzertzyklus finden im Festsaal des Bezirksmuseums XXI "Mautnerschlössl", Pragerstr. 33, 1210 Wien statt.

Der Eintritt je Konzert beträgt Euro 15,
für Studenten Euro 10.
Abonnement für des Frühjahrssemester Euro 40, für das Herbstsemester Euro 28.




Das "Kammermusikprojekt Transdanube" wird aus Mitteln der Bezirksvertretung Floridsdorf unterstützt.





Sa 18.Feb.2017, 19 Uhr 30, 1. Konzert
"Mythos"


Enikö Balogh (Querflöte)
Maximilian Bratt (Violine)
Elisabeth Pratscher (Sopran)
Gregor Urban (Klavier)

mit Werken von F. Mendelssohn-Bartholdy, F. Schubert, C. Reinecke, T. Rangström, D. Milhaud, A. Honegger, A. Jolivet, O. Messiaen und G. Urban

Programm des 1. Konzertes




Sa 1.April 2017, 19 Uhr 30, 2. Konzert
"Duo - Trio"


Antonia Kovacevic (Mezzosopran)
Wolfgang Klinser (Klarinette)
Vida Vujic (Violoncello)
Gregor Urban (Klavier)

interpretieren Kammermusik von L.v. Beethoven, R. Schumann, C. Saint-Saens und Dora Pejacevic

Programm des 2. Konzertes




Sa 13. Mai 2017, 19 Uhr 30, 3. Konzert
"Beethoven IV"


Maximilian Bratt (Violine)
Gregor Urban (Klavier)

mit den Sonaten op. 23 und op. 24 u.a. Werken für Violine und Klavier von L.v. Beethoven

Programm des 3. Konzertes




Sa 30. September 2017, 19 Uhr 30, 4. Konzert
"Beethoven V"


Maximilian Bratt (Violine)
Antonija Kovacevic (Mezzosopran)
Gregor Urban (Klavier)

mit den 3 Sonaten op. 12 für Violine und Klavier sowie dem Liedzyklus "An die ferne Geliebte" von L.v. Beethoven

Programm des 4. Konzertes




Sa 25. Nov 2017, 19 Uhr 30, 5. Konzert
"Duo"


Vida Vujic (Violoncello)
Gregor Urban (Klavier)

mit Sonaten für Violoncello und Klavier von B. Martinu, S. Prokofiev und B. Arapov
sowie weiteren Kompositionen von A. Banlaky und A. F. Kropfreiter

Programm des 5. Konzertes





Enikö Balogh

Enikö Balogh erhielt Ihren ersten Querflötenunterricht mit sechs Jahren und begann im Alter von vierzehn Jahren am Szent Istvan Kiraly Konservatorium zu studieren. Sie setzte Ihre Studien an der Franz Liszt Musikakademie Budapest fort, ihre Studien-Abschlüsse absolvierte sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg.
Mit etwa 17 Jahren begann sie mit verschiedenen ungarischen Orchestern und Ensembles solistisch und als Ensemblemitglied zu musizieren.
Seit dem Jahr 2008 ist Enikö Balogh in Österreich tätig, wo sie ihre Studien an der Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Prof. Rudolf Gindlhumer fortsetzte. 2011 erhielt sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg den akademischen Grad eines Master of Arts. Die Flötistin arbeitet in Wien in unterschiedlichen Ensembles, unter anderem als Substitutin im Orchester der Wiener Volksoper und bei den Wiener Symphonikern.



Maximilian Bratt

Der schwedische Künstler wurde in Stockholm, Schweden geboren. Er wuchs in einer Familie mit Kammermusik als natürlichen Teil ihres Lebens auf. Als Kind erhielt er auch seinen ersten Klavier- und Violinunterricht.
Seine weiterführenden Studien hat er in London und Wien mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und während dieser jeweils mehrere Preise (solistisch und kammermusikalisch) und Stipendien gewonnen.
Maximilian Bratt lebt seit 2002 in Wien und ist sowohl als Solist als auch als Kammermusiker in vielen Ländern Europas aufgetreten. Er wurde mehrfach von der Internationalen Chopin Gesellschaft eingeladen und engagiert, um in Wien sowie beim jährlichen Chopin-Festival in Gaming, Niederösterreich, aufzutreten. Weitere Auftritte fanden z.B. im Lindbury Theatre im Covent Garden, London, dem Musikverein in Wien und beim Internationalen Sommerfestival in Ohrid, Mazedonien, statt.



Antonija Kovacevic

ist in Kroatien geboren. Zuerst besuchte sie die Musikschule „Franjo Kuhac“ in Osijek. Später absolvierte sie dann eine erste Ausbildung in der Gesangsklasse von Prof. Rahilka Burzevska an der Musikschule "Vatroslav Lisinski" in Zagreb. Es folgte dann ein Gesangsstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW)bei Fr. Prof. Luise Scheit. Nach dem ersten Gesangsdiplom absolvierte Antonija Kovacevic die Klasse für Lied- und Oratorium bei Frau KS Edith Mathis, sowie eine Ausbildung in der Opernschule bei o.Univ.-Prof. Reto Nickler, die begleitende Gesangsklasse belegte sie bei Prof. Helene Mezriczky Karusso. Sie schloss ihre Studien an der MDW mit dem Titel Magistra im Studienzweig Msuikdramatische Darstellung erfolgreich ab.
Die Sängerin hat erfolgreich an Gesangswettbewerben in vielen Ländern Europas (Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien etc.) teilgenommen, und in der Folge führten sie internationale Konzertreisen bis nach Japan.
Ihr Repertoire umfasst nicht nur klassische Rollen des Opern- und Operettenrepertoires, sondern auch moderne Lieder aus Musicals u.ä. Neben Bühnenauftritten und Konzerten ist sie gern gesehener Gast bei vielen Benefizveranstaltungen.



Elisabeth Pratscher

stammt aus dem Südburgenland und erhielt ihre Ausbildung bei Julia Bauer-Huppmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, welche sie mit Meisterkursen bei Kurt Widmer, Edith Lienbacher, Paul Hamburger, Gerd Uecker und David Lutz ergänzte.
Erste Bühnenerfahrung sammelte sie im Rahmen einer klassischen Tanzausbildung (Ballett, Jazzdance).
Die junge Sängerin ist vielfach ausgezeichnet, so mit dem 1. Preis des renommierten Emmerich-Smola Förderpreises 2015 des SWR, dem Mozart-Preis der Accademia Belcanto (Graz) und durch Preise bei „Competizione dell‘ Opera“ (Linz), beim Dostal-Operettenwettbewerb und dem Oscar-Strauss-Wettbewerb. Außerdem war sie Stipendiatin des "Concorso lirico Martinelli-Pertile" (Italien), des "Musiktalente-Stipendiums Burgenland" und des "Hajek-Boss-Wagner-Kulturpreises 2016" (Haydnfestspiele Eisenstadt).
Rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin zu den wichtigsten Metropolen Europas und Chinas. Sie trat mit namhaften Orchestern wie der Österr.-Ungar. Haydn Philharmonie (unter Adam Fischer), der Deutschen Radiophilharmonie (SWR), dem Bruckner Orchester Linz, dem Orchester Corso Wien, dem Czech National Symphony Orchestra, der Musica Sacra Lockenhaus, dem Schlossorchester Schönbrunn und dem Janoska Ensemble unter anderem im goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Lisztzentrum Raiding, im Haydnsaal Schloss Esterhazy, im Konzerthaus Wien, im großen Saal des Brucknerhauses, in der Opera Malmö, im Grand Theatre Shanghai und in der Alten Oper Frankfurt auf. Darüber hinaus wurde Elisabeth Pratscher zu zahlreichen Opern- und Operettenfestivals eingeladen, z.B. den Opernfestspielen St. Margarethen unter Koen Schoots (2006-2014), dem "jOpera Festival"“ unter Sebastian Weigle und Manfred Mayrhofer, der Oper Klosterneuburg, den Herbsttagen Blindenmarkt, der Kammeroper München und den Frankenfestspielen Röttingen.
Wichtige Partien ihres Repertoires sind die Susanna und Barbarina (Le nozze di Figaro), Gretel (Hänsel und Gretel), Gretchen (Der Wildschütz), Ännchen (Der Freischütz), Rowan (The little sweep/B. Britten), Esmeralda (Die verkaufte Braut), Papagena (Zauberflöte), Marika (Frühjahrparade/ R. Stolz), Galathee (Die schöne Galathee/F.v. Suppe), Mi (Land d. Lächelns) und Lisa (Gräfin Mariza).
Im Sommer 2017 gibt sie die Frasquita in 6quot;Carmen" auf Schloss Tabor beim "jOpera Festival". Danach ist sie für ein Gast-Engagement an der Oper Graz engagiert.



Vida Vujic

wurde 1982 in Serbien geboren. Mit sechzehn Jahren begann sie bei Prof. Rudolf Leopold an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz das Magisterstudium im Konzertfach Violoncello, das sie 2003 mit Auszeichnung abschloss. Es folgten weiterführende Studien in Graz. Ab dem Jahr 2005 studierte das Fach Kammermusik bei Prof. Johannes Meissl am Josef Haydn-Institut der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW)und erhielt 2010, ebenfalls mit ausgezeichnetem Erfolg ihren zweiten Magistertitel. Darüber hinaus hat sie mehr als zwanzig Meisterkurse (für Violonello- und Kammermusik) bei namhaften Künstlern absolviert.
Seit 2014 unterrichtet Vida Vujic als Assistentin in der Klasse Prof. Johannes Meissl am Joseph Haydn Institut für Kammermusik, Alte und Neue Musik der MDW sowie bei der Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest (ISA).
Vida Vujic ist mehrfache Trägerin Erster und Zweiter Preise bei internationalen Wettbewerben in Serbien, Italien und Österreich, und wurde auch sonst mehrfach ausgezeichnet (u.a. erhielt sie 2003 den Würdigungspreis des Österreichischen Kulturministeriums sowie den Stanojlo Rajcic Preis für das beste Konzert 2006/07 in der Galerie SANU – Akademie der Wissenschaften und Künste in Belgrad, Serbien).
Sie absolvierte zahlreiche Konzerte, sowohl als Solistin als auch als Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles, in Europa und Südamerika (z.B. beim Festival "Strings only" in Zadar, Kroatien, dem Internationales Cello-Festival in Belgrad, Serbien, der "Styriarte" in Graz; in den Sälen des Wiener Konzerthauses und des Wiener Musikvereins, der Grazer Liszt-Halle, sowie im Salle Pleyel in Paris). Darüber hinaus wirkte sie bei Radio- und Fernseh-Aufnahmen für RTS (Radio Televizija Srbije) und den ORF (Ouml;sterreichischer Rundfunk) mit.
Ihr musikalisches Repertoire erstreckt sich von Kompositionen des Barock bis zu solchen des 20.Jhdts. und umfasst mehr als 240 Werke.
Zu den Kammermusikpartnern von Vida Vujic zähl(t)en u.a.: Susanna Artzt, Andre Cazalet, Peter Frankl, Eszter Haffner, Gilard Karni, Wolfgang Klinser, Avedis Kouyoumdjian, Raphael Leone, Rudolf Leopold, Johannes Meissl, Gottfried Pokorny, Petr Prause, Petra Stump, Hagai Shaham, Jan Talich, Gregor Urban, Natasa Veljkovic und Gottlieb Wallisch



Ayaka Yoshikawa

wurde 1992 in Japan geboren.
Im Jahr 2016 absolvierte sie erfolgreich das Studium im Fach Violine an der Universität der Künste Tokio und begann ebenfalls 2016 ein Masterstudium im Konzertfach Violine an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) in der Klasse von Prof. Florian Zwiauer.
Sie nahm bisher außerdem an Meisterkursen von György Pauk, Gerard Poulet, Pierre Amoyal, Pavel Vernikov und Zakhar Bron als Ergänzung zu ihren Studien teil.
Künstlerische Erfahrungen sammelte sie unter anderem beim "International Lake District Summer Festival" in England, dem internationalen Musikfestival in Kirishima in Japan, und sie wirkte im Philharmonischen Kammerorchester Dresden mit.
Sie spielte verschiedene Violin-Recitals und begann 2016 an einem konzertanten Zyklus aller Sonaten für Violine und Klavier von L.v. Beethoven zu arbeiten.
Ayaka Yoshikawa errang Preise bei einigen Wettbewerben, so eine Auszeichnung bei der ",First International Design K Competition for Students" in Japan, einen Zweiten Preis im Rahmen der "7th All Japan Fine Arts Competition" und einen Preis beim "Fidelio-Wettbewerb 2016" des MUK.



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Klavierbegleiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streich- und andere Saiteninstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.



Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist






© G. Urban / M. Schmidt





Kammermusikprojekt Transdanube 2016


Unser Konzertzyklus über das laufende Kalenderjahr ist in seiner Atmosphäre, Organisation und Programmierung eigens auf seinen Veranstaltungsort "Mautnerschlössl" abgestimmt und bietet in seiner musikalischer Dichte eine Dynamik und Originalität die es auf diese Art bisher nicht im XXI. Wienr Gemeindebezirk gegeben hat.
Kammermusik versteht das "Kammermusikprojekt Transdanube" als eine auf sensible Interaktion mehrerer MusikerInnen miteinander angewiesene Art von Musik, solche wird in einzelnen Recitals unterschiedlicher thematischer Ausrichtung angeboten.
Das Augenmerk ist dabei auf pointierte Programmkonzepte gerichtet und entfernt sich vom üblichen "Mainstream-Klassikprogramm". Einzelne Werke werden dabei dem Publikum von Seiten der Interpreten auch verbal nahegebracht.
2016 umfasst der Konzertzyklus fünf Recitals, drei davon im Früjahr, zwei im Herbst 2016
Alle Veranstaltungen des Konzertzyklus finden im Festsaal des Bezirksmuseums XXI "Mautnerschlössl", Pragerstr. 33, 1210 Wien statt.

Der Eintritt je Konzert beträgt Euro 15,
ermäßigt und für Studenten Euro 10.
Abonnement für des Frühjahrssemester Euro 40, für das Herbstsemester Euro 28.




Das "Kammermusikprojekt Transdanube" wird aus Mitteln der Bezirksvertretung Floridsdorf unterstützt.





Sa 27.Feb.2016, 19 Uhr 30, 1. Konzert
"Musique francaise II"


Enikö Balogh (Querflöte)
Heidi Reicher (Harfe)
Gregor Urban (Klavier)
Jonas Kägi (Pantomime / Tanz)

mit Werken von Cl. Debussy, M. Ravel, D. Milhaud, O. Messiaen, H. Dutilleux u.a.
Im Zentrum des Prorammes steht die choreografierte kammermusikalische Version von Debussy´s "Prelude a l'apres-midi d'un faune"

Programm des 1. Konzertes




Sa 9. April 2016, 19 Uhr 30, 2. Konzert
"Schubert"


Claudia Goebl (Sopran)
Christina Sidak (Mezzosopran)
Maximilian Bratt (Violine)
Kenta Uno (Violoncello)
Gregor Urban (Klavier)

interpretieren Lieder und Kammermusik von Fr. Schubert

Programm des 2. Konzertes




Sa 21. Mai 2016, 19 Uhr 30, 3. Konzert
"Beethoven II"


Maximilian Bratt (Violine)
Gregor Urban (Klavier)

mit den Sonaten op. 30 /1-3 für Violine und Klavier sowie der Romanze op. 40 von L.van Beethoven

Programm des 3. Konzertes




Sa 15. Okt 2016, 19 Uhr 30, 4. Konzert
"Beethoven III"


Maximilian Bratt (Violine)
Gregor Urban (Klavier)

mit den Sonaten op. 47 ("Kreutzersonate") und op. 96 u.a. Werken für Violine und Klavier von L.van Beethoven.
Das Recital setzt die Reihe der zyklischen Aufführung aller zehn Violin-Klavier Sonaten des Komponisten fort.

Programm des 4. Konzertes




Sa 26. Nov 2016, 19 Uhr 30, 5. Konzert
"Actual Presence"


Christina Sidak (Mezzosopran)
Enikö Balogh (Querflöte)
Maximilian Bratt (Violine)
Georg Schwarz (Violoncello)
Gregor Urban (Klavier)

interpretieren Kompositionen von Akos Banlaky, Leos Janacek, Olivier Messiaen, Gregor Urban u.a.

Programm des 5. Konzertes





Enikö Balogh

Enikö Balogh erhielt Ihren ersten Querflötenunterricht mit sechs Jahren und begann im Alter von vierzehn Jahren am Szent Istvan Kiraly Konservatorium zu studieren. Sie setzte Ihre Studien an der Franz Liszt Musikakademie Budapest fort, ihre Studien-Abschlüsse absolvierte sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg.
Mit etwa 17 Jahren begann sie mit verschiedenen ungarischen Orchestern und Ensembles solistisch und als Ensemblemitglied zu musizieren.
Seit dem Jahr 2008 ist Enikö Balogh in Österreich tätig, wo sie ihre Studien an der Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Prof. Rudolf Gindlhumer fortsetzte. 2011 erhielt sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg den akademischen Grad eines Master of Arts. Die Flötistin arbeitet in Wien in unterschiedlichen Ensembles, unter anderem als Substitutin im Orchester der Wiener Volksoper und bei den Wiener Symphonikern.



Maximilian Bratt

Der schwedische Künstler wurde in Stockholm, Schweden geboren. Er wuchs in einer Familie mit Kammermusik als natürlichen Teil ihres Lebens auf. Als Kind erhielt er auch seinen ersten Klavier- und Violinunterricht.
Seine weiterführenden Studien hat er in London und Wien mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und während dieser jeweils mehrere Preise (solistisch und kammermusikalisch) und Stipendien gewonnen.
Maximilian Bratt lebt seit 2002 in Wien und ist sowohl als Solist als auch als Kammermusiker in vielen Ländern Europas aufgetreten. Er wurde mehrfach von der Internationalen Chopin Gesellschaft eingeladen und engagiert, um in Wien sowie beim jährlichen Chopin-Festival in Gaming, Niederösterreich, aufzutreten. Weitere Auftritte fanden z.B. im Lindbury Theatre im Covent Garden, London, dem Musikverein in Wien und beim Internationalen Sommerfestival in Ohrid, Mazedonien, statt.



Claudia Goebl

Claudia Goebl absolvierte ihre Gesangsausbildung bei Edith Lienbacher, Robert Holl und David Lutz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen bei Francisco Araiza, Gerhard Kahry, Charles Spencer, Marjana Lipovsek, Roger Vignoles, Helena Lazarska und Angelika Kirchschlager runden ihre Ausbildung ab.
Claudia Goebl ist Preisträgerin der Wettbewerbe "Nico-Dostal-Operettenwettbewerb 2012", "Musica Juventutis 2010", "Gradus ad Parnassum 2010", "Kärntner Sparkasse Wörthersee Musikstipendium 2008" und "Styriarte Classic Song Contest 2007".
Konzerte und Liederabende führten die Sopranistin bisher in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und das Festspielhaus St. Pölten mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich, ins Wiener Konzerthauses mit dem Radiosymphonieorchester Wien unter Cornelius Meister, zur Styriarte, zur Schubertiade Dürnstein, in den Grazer Stephaniensaal, mit dem Johann-Strauß-Festival-Orchester nach Italien, nach Japan im Rahmen des "Kyoto Music Festivals", nach Montenegro zum "Festival Grad Teatre" und nach Mumbai.
Seit der Spielzeit 2011/12 ist die Wienerin Claudia Goebl als Papagena, Barbarina, Sand- und Taumännchen, Frasquita, Ciboletta und Pauline an der Volksoper Wien engagiert. Darüber hinaus gastierte sie an der Oper Graz, als Gabrielle in "Pariser Leben" und als Belinda in "Dido and Aeneas" am Landestheater Linz, an der Finnischen Nationaloper in Helsinki als Adele in "Die Fledermaus", bei den "Schlossfestspielen Langenlois" als Hannerl in "Das Dreimäderlhaus" und bei der "Oper Burg Gars" als Ännchen in "Der Freischütz".



Jonas Kägi

Jonas Kägi ist leidenschaftlicher Tänzer und Musicaldarsteller. Er absolvierte seine Ausbildung an der Abraxas Muiscal Akademie in München und schloss 2007 dieses Studium erfolgreich mit dem Diplom ab.
Er spielte die Hauptrolle des Pietro in der Deutschen Uraufführung von „Brassmusical- Copellia“, einen Stark Boy in der “West Side Story“ im Stadttheater Baden, den Fred Casley in „Chicago“ an den Mainzer Kammerspielen, de Goody in „Fame“, wirkte mit an der Deutschen Uraufführung von“ Show Dogs“ sowie bei verschiedenen anderen Musical-Galas. Als Tänzer arbeitete er an der Bayerischen Staatsoper in München, am Staatstheater am Gärtnerplatz, sowie in verschiedenen anderen Balett-Kompanien. Im Oktober ist er im WUK im Stück „Die SOS-Comics“ mit dem Carousel Theater zu sehen.
Jonas Kägi ist auch Hackbrettspieler, arbeitet hin und wieder als Choreograph und unterrichtet an verschiedenen Tanzschulen Ballett, Musicaltanz und gibt Musical Workshops.



Heidi Reicher

begeisterte sich bereits im Alter von 8 Jahren für das Harfenspiel, und nach Erfolgen beim Bundeswettbewerb Prima la Musica 2000, bei dem sie den ersten Preis erlangte, und dem Mitwirken im Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchester, beschloss sie, dieses zu ihrem Beruf zu machen. Vorerst absolvierte sie den Vorbereitungslehrgang am an der Universität Mozarteum Salzburg und begann schließlich ein Konzertfach- und ein Pädagogikstudium an der Anton Bruckner Universität in Linz. 2013 konnte sie dort all ihre Studien mit Auszeichnung abschließen.
Heidi Reicher ist seit einigen Jahren regelmäßig als Harfenistin im Bruckner Orchester zu hören (dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Stanislaw Skrowaczewski, Heinrich Schiff, Nicholas Milton, Jochen Rieder oder Dennis Russel Davies), unterrichtet im Oberöster-reichischen Musikschulwerk und widmet sich ausgiebig der Kammermusik. Außerdem ist sie als Solistin mit dem Symphonieorchester Amstetten, dem Orchesterprojekt Salzburg, dem Schubert Orchester Wels, dem Kammerorchester Enns, dem Ensemble Lentia Nova und der Sinfonietta St. Johann im Pongau aufgetreten.
Die Harfenistin ist Mitglied des Linzer Johann Strauß Ensembles und spielt immer wieder in Produktionen des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien.
Seit dem Jahr 2013 wirkt sie bei der Bühnenmusik zu "Jedermann" im Rahmen der Salzburger Festspiele mit. Zusammen mit ihrer Kollegin Magdalena Zenz (Violine) und der Schauspielerin Katharina Stemberger führte sie das Märchen "Die kleine Meerjungfrau" als Hörspiel beim Winterfest Salzburg 2014/2015 im Spiegelzelt auf. Im Sommer 2015 (und auch 2016) ist sie Mitglied des Bühnenorchesters für die Salzburger Festspiel-Produktion "Mackie Messer – eine Salzburger Dreigroschenoper".



Georg Schwarz

wurde in Wien geboren, er erhielt seinen ersten Unterricht am Violoncello im Alter von 9 Jahren, bald schon wurde er Preisträger beim österreichischen Bundeswettbewerb "prima la musica". Im Alter von 15 Jahren wurde Georg Schwarz für das Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW) zugelassen, seine Professoren waren dort Tobias Kühne und Reinhard Latzko. Er besuchte zudem Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Jens-Peter Maintz, Patrick Demenga, Christoph Richter und Rudolf Leopold.
Er entfaltete eine umfangreiche Tätigkeit sowohl als Orchestermusiker in verschiedenen renommierten Orchestern, so im Gustav-Mahler-Jugendorchester und bei den Wiener Symphonikern als auch Kammermusiker auf Tourneen in ganz Europa. In Karenzvertretung war er 2011-2012 im Grazer Philharmonischen Orchester und 2012-2013 als Solo-Cellist im Kärntner Symphonieorchester tätig.
Seit 2015 ist er Mitglied des Orchesters der Volksoper Wien, ab der Saison 2017/18 im Grazer Philharmonischen Orchester engagiert.



Christina Sidak

Christina Sidak wurde in Wien geboren und nahm nach ihrem Schulabschluss ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst auf, wo sie zuletzt von Regine Köbler stimmlich betreut wurde. 2012 und 2013 schloss sie, jeweils mit Auszeichnung, das Diplomstudium Lied und Oratorium bei KS Gabriele Fontana und das Masterstudium Oper in der Klasse von Reto Nickler und Christoph U. Meier ab. Intensive Zusammenarbeit verbindet sie auch mit den Pianisten Dieter Paier und Christian Koch.
Meisterkurse absolvierte Christina Sidak unter anderem bei Brigitte Fassbaender, Marjana Lipovšek, Christa Ludwig und Helmut Deutsch.
Sie war Preisträgerin des Heinrich Strecker Gesangswettbewerbs und erhielt 2013 den Würdigungspreis der Universität für Musik und darstellende Kunst.
Christina Sidak wirkte in zahlreichen Opernproduktionen mit: Im Februar 2013 debütierte Christina Sidak als Nanette im Wildschütz von A. Lortzing an der Wiener Volksoper. Im Schoumlnbrunner Schlosstheater verkörperte sie beispielsweise Ariodante in Händels gleichnamiger Oper und die Erato in Glucks Il parnaso confuso, auf der Neuen Studiobühne Wien sang sie die Titelpartie von Händels Serse. Bühnenerfahrung sammelte sie außerdem als Orestes in Jacques Offenbachs Die schöne Helena in der Sommerarena Baden, Hederl in Heinrich Bertés Dreimäderlhaus bei den Schlossfestspielen Langenlois, als Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro, Testo in Combattimento di Tancredi et Clorinda von Claudio Monteverdi und als Kleiner Araber in Bohuslav Martinůs Oper Juliette. 2011 war sie im Wiener Theater Nestroyhof/Hamakom in Mater dolorosa von Jörg Ulrich Krah zu sehen, einer Uraufführungsproduktion der Musiktheaterinitiative progetto semiserio.
Ihre rege Konzerttätigkeit pflegt Christina Sidak mit Auftritten bei Kirchenkonzerten und Liederabenden. So war sie bereits im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins mit Liedern von Brahms und Schubert (Klavier: Dieter Paier) sowie bei einem Lunchkonzert der Berliner Philharmonie mit Brahms’ Liebesliederwalzern (am Klavier Helmut Deutsch und Bjarni Fríman Bjarnason) zu hören. Jüngst präsentierte sie in einem Espressokonzert im Konzerthaus Berlin ein Liedprogramm unter dem Motto "Berlin der 1920er Jahre".
2013 wirkte Christina Sidak erstmals an einer Urauffuührungsproduktion der Neuen Oper Wien mit, wo sie als Orakel in Paradise reloaded (Lilith) von Peter Eötvos zu hören war.
In der Spielzeit 2013/2014 gehörte sie als Stipendiatin zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin, wo sie unter der Leitung von Sir Simon Rattle ihr Debuüt als Wellgunde in Wagners Das Rheingold gab. Zu ihren weiteren Aufgaben in dieser Spielzeit z6auml;hlten die Partiendebüts als Hänsel in Hänsel und Gretel, Flora in La Traviata, Mercédès in Carmen, Anna Kennedy in Donizettis Maria Stuarda und 2. Knappe und Blumenmädchen in Parsifal.
Mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 wurde Christina Sidak in das feste Ensemble der Deutschen Oper Berlin aufgenommen. ein Liedprogramm unter dem Motto "Berlin der 1920er Jahre".



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Klavierbegleiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streich- und andere Saiteninstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka und P. Gospodinov, seit 2005 Zusammenarbeit mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist






© G. Urban / M. Schmidt





Kammermusikprojekt Transdanube 2015


Das "Kammermusikprojekt Transdanube" kehrt nach einer Pause von einem Jahr nun wieder zurück.
Es ist dies ein über den Jahreskreis laufender Konzertzyklus, der in seiner Atmosphäre, Organisation und Programmierung eigens auf seinen Veranstaltungsort "Mautnerschlössl" abgestimmt ist und sich großer musikalischer Dichte, Dynamik und Originalität verschreibt.
Kammermusik versteht sich hierbei als eine auf sensible Interaktion mehrerer MusikerInnen miteinander angewiesene Art von Musik, solche wird im "Kammermusikprojekt Transdanube" in einzelnen Recitals mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung angeboten.
Das Augenmerk ist dabei auf pointierte Programmkonzepte gerichtet und entfernt sich dadurch vom üblichen "Mainstream-Klassikprogramm". Einzelne Werke werden dabei dem Publikum von Seiten der Interpreten auch verbal nahegebracht.
Im Frühjahr 2015 gibt es 3, im Herbst gibt es 2 Recitaltermine
Alle Veranstaltungen des Konzertzyklus finden im Festsaal des Bezirksmuseums XXI "Mautnerschlössl", Pragerstr. 33, 1210 Wien statt.

Der Eintritt je Konzert beträgt Euro 15,
ermäßigt und für Studenten Euro 10.
Abonnement für des Frühjahrssemester Euro 40, für das Herbstsemester Euro 28.




Das "Kammermusikprojekt Transdanube" wird aus Mitteln der Bezirksvertretung Floridsdorf unterstützt.





Sa 28.Feb.2015, 19 Uhr 30, 1. Konzert
" Expression II "


Annelie Gahl, Violine
Wolgang Klinser, Klarinette
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit Werken außergewönlicher Kammermusik von L.v. Beethoven,
R. Schumann, Cl. Debussy, G. Scelsi und L. Berio

Programm des 1. Konzertes




Sa 18.April 2015, 19 Uhr 30, 2. Konzert
" Beethoven & Co "


Maximilian Bratt, Violine
Wolgang Klinser, Klarinette
Vida Vujic, Cello
Claudia Goebl, Sopran
Gregor Urban, Klavier

interpretieren Kompositionen von L.v. Beethoven (Variationen über ein Thema aus Mozarts Zauberflöte für Cello und Klavier, W.o.O.46, und die Violin-Klaviersonate Nr.10, op.69) Fr. Schubert ("Der Hirt auf dem Felsen" und weitere Lieder), Johannes Brahms (Klarinettensonate Nr.1, f-moll op.120/1).
In dieser Programmfolge umfassen die Werke Beethovens solche zweier anderer Komponisten, die sich auf ihre Weise mit der Präsenz Beethovens auseinander zu setzten hatten.

Programm des 2. Konzertes




Sa 13.Juni 2015, 19 Uhr 30, 3. Konzert
"IBAM Soloists Group "


Eva Langöcker, Gitarre
Vida Vujic, Cello
Franz Griesler, Kontrabass
Gregor Urban, Klavier

solo, a due, a tre und a quatro mit Werken von
von G. Faure, E. Granados, M. Castelnuovo-Tedesco, D. Reis, A. Piazzolla, J. Morel, A. Pärt und A. Banlaky.

Programm des 3. Konzertes




Sa 10. Okt. 2015, 19 Uhr 30, 4. Konzert
"Beethoven und Maria von Erdödy"


Christina Sidak (Mezzosopran)
Enikö Balogh (Querflöte)
Maximilian Bratt (Violine)
Marta Potulska (Viola)
Vida Vujic (Cello)
Gregor Urban (Klavier)
Gregor Oezelt (Rezitation)

mit Kompositionen von J. X. Brauchle und L.v. Beethoven
sowie der Lesung aus Briefen von Maria von Erdödy und Beethoven.

Anlässlich des 200 jährigen Jubiläums der Kulmination der freundschaftlichen Beziehung zwischen der Gräfin Maria von Erdödy und Beethoven erklingen dessen Klaviertrio op.70/2, das ihr gewidmet ist, und Lieder des Komponisten, sowie das ebenfalls der Gräfin gewidmete Klaviertrio op.8 ihres Hauslehrers, Kammerdieners und zeitweiligen Lebensgefährten J. X. Brauchle, das sich durchaus originell gebärdet. Ergänzt wird das Programm durch Lesungen aus Briefen von Maria Erdödy und L.v. Beethoven, die sie einander zusandten. Dieses Konzert wird in Kooperation mit dem "Verein der Freunde der Beethovengedenkstätte in Floridsdorf" veranstaltet.

Programm des 4. Konzertes




Sa 21. Nov. 2015, 19 Uhr 30, 5. Konzert
"Contemporary Presence"


Astghik Khanamiryan(Sopran)
Maximilian Bratt (Violine)
Kenta Uno (Cello)
Vida Vujic (Cello)
Katharina Hofbauer (Harfe)
Heidi Reicher (Harfe)
Gregor Urban (Klavier)

interpretieren ausgehend von Werken von W.A. Mozart und Cl. Debussy ansprechende zeitgenössische Musik von A. Banlaky, St. Höll, G. Track und G. Urban.

Programm des 5. Konzertes





Enikö Balogh

Enikö Balogh erhielt Ihren ersten Querflötenunterricht mit sechs Jahren und begann im Alter von vierzehn Jahren am Szent Istvan Kiraly Konservatorium zu studieren. Sie setzte Ihre Studien an der Franz Liszt Musikakademie Budapest fort, ihre Studien-Abschlüsse absolvierte sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg.
Mit etwa 17 Jahren begann sie mit verschiedenen ungarischen Orchestern und Ensembles solistisch und als Ensemblemitglied zu musizieren.
Seit dem Jahr 2008 ist Enikö Balogh in Österreich tätig, wo sie ihre Studien an der Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Prof. Rudolf Gindlhumer fortsetzte. 2011 erhielt sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg den akademischen Grad eines Master of Arts. Die Flötistin arbeitet in Wien in unterschiedlichen Ensembles, unter anderem als Substitutin im Orchester der Wiener Volksoper und bei den Wiener Symphonikern.



Maximilian Bratt

Der schwedische Künstler wurde in Stockholm, Schweden geboren. Er wuchs in einer Familie mit Kammermusik als natürlichen Teil ihres Lebens auf. Als Kind erhielt er auch seinen ersten Klavier- und Violinunterricht.
Seine weiterführenden Studien hat er in London und Wien mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und während dieser jeweils mehrere Preise (solistisch und kammermusikalisch) und Stipendien gewonnen.
Maximilian Bratt lebt seit 2002 in Wien und ist sowohl als Solist als auch als Kammermusiker in vielen Ländern Europas aufgetreten. Er wurde mehrfach von der Internationalen Chopin Gesellschaft eingeladen und engagiert, um in Wien sowie beim jährlichen Chopin-Festival in Gaming, Niederösterreich, aufzutreten. Weitere Auftritte fanden z.B. im Lindbury Theatre im Covent Garden, London, dem Musikverein in Wien und beim Internationalen Sommerfestival in Ohrid, Mazedonien, statt.



Annelie Gahl

Annelie Gahl lebt als freischaffende Geigerin in Wien.
Ihre Lehrer waren Prof. Paul Roczek (Universität Mozarteum), Prof. Ernst Kovacic (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Shmuel Ashkenasi (Northern Illinois University).
Von 1995 bis 2008 war sie Mitglied der Camerata Salzburg, 1995 begann auch ihre regelmäßige Mitwirkung im Concentus Musicus, dem Orchester Nikolaus Harnoncourts.
Von 2000-2003 wirkte sie als Stimmführerin und Konzertmeisterin der "Wiener Akademie". Im Klangforum Wien ist sie immer wieder zu Gast.
Solistische Auftritte hatte sie mit der Salzburger Kammerphilharmonie und der Camerata Salzburg u.a. im Linzer Brucknerhaus und im Wiener Musikverein, außerdem bei Festivals wie Wien Modern, dem Osterfestival Hall, den Festwochen Gmunden, der Styriarte Graz, den Klangspuren Schwaz, in der Philharmonie Luxembourgh etc.
Im Sommer 2009 leitete sie das Barockorchester "Capella Triumphans" bei den Salzburger Festspielen.
Lehrverpflichtungen an einer Wiener Musikschule sowie an der Universität Mozarteum in Salzburg ergänzen ihre vielseitige Tätigkeit;

Ihre derzeit aktuellen Veröffentlichungen sind:
- die Solo CD "innaron" mit Werken von H.I.F. Biber sowie zeitgenössischer österreichischer Komponisten, erschienen 2005 bei Extraplatte.
- "Six melodies und Thirteen Harmonies" von John Cage, gemeinsam mit dem Komponisten Klaus Lang, erschienen 2010 bei col-legno (Pasticcio Preis des ORF)
Mit besonderem Interesse widmet sie sich der Kammermusik, in den letzten Jahren mit den Schwerpunkten im Bereich der "Neuen" und "Alten" Musik, dokumentiert durch zahlreiche Aufnahmen.
2012 wurde ihr gemeinsam mit der Videokünstlerin Claudia Rohrmoser und dem Komponisten Gerhard Winkler - gekoppelt an einen multimedialen Auftrag bei der Salzburg Biennale 2013 - das Paula Boleszny Stipendium der Stadt Salzburg verliehen.



Claudia Goebl

Claudia Goebl absolvierte ihre Gesangsausbildung bei Edith Lienbacher, Robert Holl und David Lutz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen bei Francisco Araiza, Gerhard Kahry, Charles Spencer, Marjana Lipovsek, Roger Vignoles, Helena Lazarska und Angelika Kirchschlager runden ihre Ausbildung ab.
Claudia Goebl ist Preisträgerin der Wettbewerbe "Nico-Dostal-Operettenwettbewerb 2012", "Musica Juventutis 2010", "Gradus ad Parnassum 2010", "Kärntner Sparkasse Wörthersee Musikstipendium 2008" und "Styriarte Classic Song Contest 2007".
Konzerte und Liederabende führten die Sopranistin bisher in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und das Festspielhaus St. Pölten mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich, ins Wiener Konzerthauses mit dem Radiosymphonieorchester Wien unter Cornelius Meister, zur Styriarte, zur Schubertiade Dürnstein, in den Grazer Stephaniensaal, mit dem Johann-Strauß-Festival-Orchester nach Italien, nach Japan im Rahmen des "Kyoto Music Festivals", nach Montenegro zum "Festival Grad Teatre" und nach Mumbai.
Seit der Spielzeit 2011/12 ist die Wienerin Claudia Goebl als Papagena, Barbarina, Sand- und Taumännchen, Frasquita, Ciboletta und Pauline an der Volksoper Wien engagiert. Darüber hinaus gastierte sie an der Oper Graz, als Gabrielle in "Pariser Leben" und als Belinda in "Dido and Aeneas" am Landestheater Linz, an der Finnischen Nationaloper in Helsinki als Adele in "Die Fledermaus", bei den "Schlossfestspielen Langenlois" als Hannerl in "Das Dreimäderlhaus" und bei der "Oper Burg Gars" als Ännchen in "Der Freischütz".



Franz Griesler

wurde 1963 in Wilhelmsburg geboren. Er studierte Baßtuba an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie Kontrabaß bei Harald Putz am Konservatorium der Stadt Wien. Derzeit hat er ein Studium der Baßposaune am Gustav-Mahler-Konservatorium in Wien belegt.
Er absolvierte zahlreiche Auftritte als Mitglied sowohl klassischer Orchester als auch in verschiedenen Jazzformationen. Weiters wirkt er als Dirigent von Chor und Orchester der Pfarrre Wilhelmsburg und als Leiter des Vokalensembles "Mix-Dur". Bei allen diesen unterschiedlichen musikalischen Tätigkeiten entstanden auch CD-Aufnahmen. Franz Griesler unterrichtet an der Musikschule Wilhelmsburg und ist Dozent der Internationalen Sommerakademie Lilienfeld.



Wolfgang Klinser

Wolfgang Klinser wurde 1965 in Oberösterreich in eine Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren von seinem Großvater, der am Konservatorium der Stadt Wien Komposition und Klavier unterrichtethatte.

Nach acht Jahren Klarinettenunterricht an der Musikschule, währenddessen er mehrere Preise beim österreichischen Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erhielt, begann er an der Musikuniversität Wien bei Prof. Horst Hajek das Konzertfach Klarinette zu studieren. Bei seinem Studienabschluss mit Auszeichnung wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst zuerkannt.

Wolfgang Klinser war Soloklarinettist in verschiedenen Orchestern, zuletzt bei den Münchner Philharmonikern, bevor er einem Ruf an die Kunstuniversität Graz folgte und sich der Kammermusik und dem Musizieren in Kammerorchestern verschrieb. Derzeit ist er in der Camerata Salzburg als erster Klarinettist tätig.

Als Solist tritt er regelmäßig in Erscheinung u.a. bei den Salzburger Festspielen mit der Camerata Salzburg, im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Heinrich Schiff sowie mit der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie unter Christopher Hogwood. Kammermusiktourneen führten ihn nach Japan, Italien, Schweiz, Deutschland, England, Venezuela, in den Libanon und in die Vereinigten Arabischen Emirate.



Eva Langöcker

wurde 1979 in Wien geboren. Ersten Gitarreunterricht erhielt sie von Robert Brojer. 1994 -2009 studierte sie an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Fr. Mag. Susanna Löffler. Ebendort auch Abschl&uuuml;sse der Studien Instrumentalpädagogik und Konzertfach Gitarre und anschließend des Masterstudiums Gitarre mit Auszeichnung. Außerdem schloss sie ihr Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien mit dem akademischen Grad Mag.phil. ab.
Während ihrer Studienzeit absolvierte sie zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Manuel Barrueco, David Russell, Konrad Ragossnig, William Kannengiser, Aniello Desiderio.
Sie belegte sie einen postgradualen Lehrgang für Gitarre bei Alexander Swete an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Sie absolvierte zahlreiche Auftritte, sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen. Von 2009 - 2011 war sie Mitglied des international bekannten Gitarrenensembles Gitarrissima, mit dem sie auch 2011 beim Internationaler Gitarrenwettbewerb "Enrico Mercatali" in Gorzia, Italien, in der Kategorie Kammermusik den 1. Preis erhielt.
Seit 2012 Mitglied des Ensembles "GuitArtistas", das im selben Jahr den 1. Preis beim internationalen Gitarrewettbewerb "Dell adriatico" in Pescarta, Italien, gewann und 2014 einen 1. Preis beim internationalen Gitarrewettbewerb "Giovanni Concertisti di chitarra classica" in Domodossola, Italien, erhielt.
Zur Zeit unterrichtet sie an den Musikschulen Poysdorf, Wien Favoriten und Rudolfsheim-Fünfhaus.



Marta Potulska

Marta Potulska wurde 1983 in Lodz, Polen geboren. Sie studierte Viola in der Klasse von o.Univ.Prof. Matthias Maurer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, ihren Studien-Abschluss absolvierte sie 2014 mit ausgezeichnetem Erfolg. Neben ihrem Studium arbeitete sie mit der Geigerin Barbara Gorzynska, dem Geiger Robert Szreder, dem Bratschisten Pierre-Henri Xuereb und den Pianisten Markus Schirmer und Chia Chou zusammen.
2012-2014 war sie Assistentin von o.Prof. Maurer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
Sie erhielt den 1. Preis des "14. Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs" in Pörtschach sowie des "Internationalen Viola Wettbewerbs" 2011 in Bled. Außerdem gewann sie 2010 den 2. Preis beim "4. Internationalen Viola Wettbewerb" in Dąbrowa Górnicza sowie den Spezialpreis beim "Lionel Tetris Viola Wettbewerb" (Isle of Man) 2006.
Sie hat zahlreiche Konzerte in verschiedenen Ländern Europas, in Asien und Amerika gespielt.



Heidi Reicher

begeisterte sich bereits im Alter von 8 Jahren für das Harfenspiel, und nach Erfolgen beim Bundeswettbewerb Prima la Musica 2000, bei dem sie den ersten Preis erlangte, und dem Mitwirken im Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchester, beschloss sie, dieses zu ihrem Beruf zu machen. Vorerst absolvierte sie den Vorbereitungslehrgang am an der Universität Mozarteum Salzburg und begann schließlich ein Konzertfach- und ein Pädagogikstudium an der Anton Bruckner Universität in Linz. 2013 konnte sie dort all ihre Studien mit Auszeichnung abschließen.
Heidi Reicher ist seit einigen Jahren regelmäßig als Harfenistin im Bruckner Orchester zu hören (dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Stanislaw Skrowaczewski, Heinrich Schiff, Nicholas Milton, Jochen Rieder oder Dennis Russel Davies), unterrichtet im Oberöster-reichischen Musikschulwerk und widmet sich ausgiebig der Kammermusik. Außerdem ist sie als Solistin mit dem Symphonieorchester Amstetten, dem Orchesterprojekt Salzburg, dem Schubert Orchester Wels, dem Kammerorchester Enns, dem Ensemble Lentia Nova und der Sinfonietta St. Johann im Pongau aufgetreten.
Die Harfenistin ist Mitglied des Linzer Johann Strauß Ensembles und spielt immer wieder in Produktionen des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien.
Seit dem Jahr 2013 wirkt sie bei der Bühnenmusik zu "Jedermann" im Rahmen der Salzburger Festspiele mit. Zusammen mit ihrer Kollegin Magdalena Zenz (Violine) und der Schauspielerin Katharina Stemberger führte sie das Märchen "Die kleine Meerjungfrau" als Hörspiel beim Winterfest Salzburg 2014/2015 im Spiegelzelt auf. Im Sommer 2015 (und auch 2016) ist sie Mitglied des Bühnenorchesters für die Salzburger Festspiel-Produktion "Mackie Messer – eine Salzburger Dreigroschenoper".



Christina Sidak

Christina Sidak wurde in Wien geboren und nahm nach ihrem Schulabschluss ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst auf, wo sie zuletzt von Regine Köbler stimmlich betreut wurde. 2012 und 2013 schloss sie, jeweils mit Auszeichnung, das Diplomstudium Lied und Oratorium bei KS Gabriele Fontana und das Masterstudium Oper in der Klasse von Reto Nickler und Christoph U. Meier ab. Intensive Zusammenarbeit verbindet sie auch mit den Pianisten Dieter Paier und Christian Koch.
Meisterkurse absolvierte Christina Sidak unter anderem bei Brigitte Fassbaender, Marjana Lipovšek, Christa Ludwig und Helmut Deutsch.
Sie war Preisträgerin des Heinrich Strecker Gesangswettbewerbs und erhielt 2013 den Würdigungspreis der Universität für Musik und darstellende Kunst.
Christina Sidak wirkte in zahlreichen Opernproduktionen mit: Im Februar 2013 debütierte Christina Sidak als Nanette im Wildschütz von A. Lortzing an der Wiener Volksoper. Im Schoumlnbrunner Schlosstheater verkörperte sie beispielsweise Ariodante in Händels gleichnamiger Oper und die Erato in Glucks Il parnaso confuso, auf der Neuen Studiobühne Wien sang sie die Titelpartie von Händels Serse. Bühnenerfahrung sammelte sie außerdem als Orestes in Jacques Offenbachs Die schöne Helena in der Sommerarena Baden, Hederl in Heinrich Bertés Dreimäderlhaus bei den Schlossfestspielen Langenlois, als Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro, Testo in Combattimento di Tancredi et Clorinda von Claudio Monteverdi und als Kleiner Araber in Bohuslav Martinůs Oper Juliette. 2011 war sie im Wiener Theater Nestroyhof/Hamakom in Mater dolorosa von Jörg Ulrich Krah zu sehen, einer Uraufführungsproduktion der Musiktheaterinitiative progetto semiserio.
Ihre rege Konzerttätigkeit pflegt Christina Sidak mit Auftritten bei Kirchenkonzerten und Liederabenden. So war sie bereits im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins mit Liedern von Brahms und Schubert (Klavier: Dieter Paier) sowie bei einem Lunchkonzert der Berliner Philharmonie mit Brahms’ Liebesliederwalzern (am Klavier Helmut Deutsch und Bjarni Fríman Bjarnason) zu hören. Jüngst präsentierte sie in einem Espressokonzert im Konzerthaus Berlin ein Liedprogramm unter dem Motto "Berlin der 1920er Jahre".
2013 wirkte Christina Sidak erstmals an einer Urauffuührungsproduktion der Neuen Oper Wien mit, wo sie als Orakel in Paradise reloaded (Lilith) von Peter Eötvos zu hören war.
In der Spielzeit 2013/2014 gehörte sie als Stipendiatin zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin, wo sie unter der Leitung von Sir Simon Rattle ihr Debuüt als Wellgunde in Wagners Das Rheingold gab. Zu ihren weiteren Aufgaben in dieser Spielzeit z6auml;hlten die Partiendebüts als Hänsel in Hänsel und Gretel, Flora in La Traviata, Mercédès in Carmen, Anna Kennedy in Donizettis Maria Stuarda und 2. Knappe und Blumenmädchen in Parsifal.
Mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 wurde Christina Sidak in das feste Ensemble der Deutschen Oper Berlin aufgenommen. ein Liedprogramm unter dem Motto "Berlin der 1920er Jahre".



Vida Vujic

Vida Vujic wurde in Paracin in Serbien geboren. Sie begann mit dem Cellospiel im Alter von sechs Jahren und hat eine Musikschule für begabte Kinder in Cuprija absolviert. Mit sechzehn Jahren wurde sie an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz aufgenommen, an der sie nach einem Grundstudium das Magisterstudium bei Prof. Rudolf Leopold mit Aus-zeichnung abschloss. Während dieses Studiums war sie im Studienjahr 2002/03 Stipendiatin ihrer Universität, mit der Verleihung ihres Magistertitels erhielt sie auch den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Von 2005 bis 2010 studierte sie Kammermusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett), Abschluss dieses zweiten Magisterstudiums mit ausgezeichnetem Erfolg.

Sie ist Preisträgerin von internationalen Wettbewerben – erster Preis beim Wettbewerb in Senta/ Ungarn, 1992, erster Preis bei Wettbewerb „Petar Konjocvic“ in Belgrad, 1993, 1995 und 1997, ebenso beim „Musikmarathon“ 1996 in Belgrad, 1994 in Stresa/ Italien, zweiter Preis in Liezen/ Österreich, 2000 und 2002, Finalistin in Usti nad Orlici/ Tschechien 1996, 2006 „Thomastik-Infelt Preis“ den Preis „Stanojlo Rajcic“ für das beste Konzert der Konzertsaison 2006/ 07 in der Galerie „Sanu“ in Belgrad. 2009/10 Trägerin des „Tokyo-Fondation Stipendiums“. 2010 in die „Ö1-Talentebörse“ aufgenommen.

2008 Gründung des „Duo BraVu-ra“ zusammen mit dem Pianisten und Geiger Maximilian Bratt, dieses Duo gewann 2008 den Residenz-Wettbewerb der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Seit Sommer 2009 an intensive Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gregor Urban, unter anderem beim „Kammermusikprojekt Transdanube“.

Meisterkurse hat sie bei den Mitgliedern des Altenberg-Trios absolviert, bei F. Zwiauer, bei A. Keller (Keller-Quartett), J. Kluson (Prazak-Quartett), I. Kucher, D. Levin, I. Monighetti, L. Hopkins, K. Jankoviv, I. Chang-Cho u.a. besucht.

Sie ist sowohl solistisch mit Orchester als auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten in Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Serbien aufge-treten, z.B. beim Festival „Strings only“ in Zadar/ Kroatien, beim „Internationalen Cello-Fest“ in Belgrad, bei der „Internationalen Woche der Begegnung“, „Best Of“ und „Lange Nacht der Musik“ in Österreich, Aufnahmen für Radio und TV bei RTS, Radio Belgrad, Radio Ö1 und ORF-TV. 2009 Auftritt in der Konzertreihe „uno-due-tre“ im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien. 2007 und 2010 Teilnahme an den Konzerten der „Österreich-Nippon Gesellschaft“ im Wr. Konzerthaus und beim 1. Beethovenfestival Wien und Konzerten des Beethovencenter Vienna.

Besonders möchte sie auf ihre Zusammenarbeit mit dem Komponisten Nigel Osborne hinweisen, dessen ganzes Werk für Cello Solo sie im Rahmen der „Internationalen Sommerakademie Wien Budapest“ aufgeführt hat.

Seit dem Frühjahr 2014 ist Assistentin der Kammermusikklasse von Johannes von Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett) an der Universität für Musik und Darstellende Kunst (MDW).



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Klavierbegleiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streich- und andere Saiteninstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka und P. Gospodinov, seit 2005 Zusammenarbeit mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist






© G. Urban / M. Schmidt





Kammermusikprojekt Transdanube 2013 Herbst


Das "Kammermusikprojekt Transdanube " findet als eine Konzertreihe statt.
Es findet als ein über den Jahreskreis laufender Konzertzyklus statt, der in seiner Atmosphäre, Organisation und Programmierung eigens auf seinen Veranstaltungsort "Mautnerschlössl" abgestimmt ist und sich großer musikalischer Dichte, Dynamik und Originalität verschreibt.
Kammermusik versteht sich hierbei als eine auf sensible Interaktion mehrerer MusikerInnen miteinander angewiesene Art von Musik, solche wird im "Kammermusikprojekt Transdanube" in einzelnen Recitals mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung angeboten.
Das Augenmerk ist dabei auf pointierte Programmkonzepte gerichtet und entfernt sich dadurch vom üblichen "Mainstream-Klassikprogramm". Einzelne Werke werden dabei dem Publikum von Seiten der Interpreten auch verbal nahegebracht.
Im Herbst 2013 umfasst der Konzertzyklus 2 Konzerttermine.
Die Veranstaltungen des Konzertzyklus finden im Festsaal des Bezirksmuseums XXI "Mautnerschlössl", Pragerstr. 33, 1210 Wien statt.

Der Eintritt je Konzert beträgt Euro 15,
ermäßigt und für Studenten Euro 10.




Das "Kammermusikprojekt Transdanube 2013 Herbst" wird aus Mitteln der Bezirksvertretung Floridsdorf unterstützt.





Sa 12.10.2013, 19 Uhr 30, 1. Konzert
"Saiten "


Danijel Kralj, Gitarre
Tina Zerdin, Harfe
Gregor Urban, Klavier

mit Werken von
J. S. Bach, C. Salzedo, G. Faure, Cl. Debussy, M. Ravel, H. Villa-Lobos u.a.
Das Kammermusikprojekt beginnt den neuen Zyklus seinen Intentionen gemäß mit einem ebenso originellen wie virtuosen Programm für GenießerInnen und Wagemutige.
In einem Einführungsvortrag werden die Hauptwerke des Konzertabends ausführlich vorgestellt und dem Publikum für ein genussvolles Hörerlebnis nahegebracht.


Programm des 1. Konzertes




Sa 23.11.2013, 19 Uhr 30, 2. Konzert
"Viola special"


Federico Bresciani, Viola
Jeremy Sassano, Oboe
Gregor Urban, Klavier
Klaus Chudoba, Rezitation

interpretieren Werke von
J. S. Bach, R. Schumann und A. Klughardt

In diesem Recital werden sowohl Barock-Viola als auch moderne Konzert-Viola erklingen und so den weiten Bogen der Emotionalität, den dieses Instrument anzurühren vermag, erspüren lassen.
Als Rarität im Programm die "Schilflieder" für Oboe, Viola und Klavier von August Klughardt (1847-1902), komponiert nach dem Gedichtzyklus von N. Lenau, der im Konzert auch rezitiert werden wird.

Programm des 2. Konzertes





Federico Bresciani

geboren 1988 in Cagliari, Italien, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von 4 Jahren. 1999 begann er seine Ausbildung bei Prof. Attilio Motzo am "Conservatorio Cagliari", und legte dort 2007 seine Abschlussprüfung (Diplom) ab.
2007 begann er in Österreich am "Konservatorium Wien Privatuniversität" das Masterstudium für Violine bei Prof. Florian Zwiauer, ab 2009 das Bachelorstudium im Fach Viola bei Gertrud Weinmeister.
Er ist mehrfacher erster Preisträger bei Wettbewerben in Italien wie "Nuovi Orizzonti", Arezzo, und "Rassegna Nazionale d Archi", Vittorio Veneto. Konzerte als Solist führten ihn bisher mehrmals nach Italien und 2004 nach China (Shanghai).
Seit 2006 wirkte er als Geiger im Jugend Orchester "Orchestra Giovanile Italiana" (hier auch als Konzertmeister), "Symphonica Toscanini" (unter dem Dirigat von Lorin Maazel) und ab 2009 im Kammerorchester "Spira Mirabilis".
2010 ist er Mitglied im Gustav Mahler Jugend- Orchester. Dirigenten der erwähnten Ensembles waren Riccardo Muti, Gabriele Ferro und Kristof Penderecki. Federico Bresciani hat an zahlreichen internationalen Meisterkursen teilgenommen, u.a. bei Zoria Chikhmourzaeva, Thomas Christian, Massimo Quarta und Gerard Poulet.
Ab dem Herbst 2011 als Bratschist Sitmmführer im Frankfurter Opern- und Museumsorchester.



Klaus Chudoba

"Steirer" aus Wien, geb. 1939, Familienmensch, Orientierungsläufer (in mehrfachem Sinne) und Radtourist, nach 24 Jahren des Schuldienstes (auch im Ausland) nur mehr freischaffender Erwachsenenbildner und Kartenzeichner, jetzt vermehrt Hausmann und "Mußestunden"-Gestalter: (Bewusstes) Er-leben macht das Leben wert!



Danijel Kralj

Danijel Kralj wurde 1979 in Rijeka, Kroatien geboren. Seinen ersten Gitarrenunterricht erhielt er im Alter von 13 Jahren bei Prof. Mario Simunovic. 2001 setzte er sein Gitarrestudium am damaligen Konservatorium Wien (ab 2004 Konservatorium Wien Privatuniversität) bei Mag. Susanna Löffler fort. Im Juni 2008 erlangte er dort das Konzertfachdiplom. Parallel dazu studierte er ebendort Gitarre-Instrumentalpädagogik (mit dem Schwerpunkt Popularmusik) bei Mag. Michael Langer. Während dieser Studien nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil, so z.B. bei David Russell, Manuel Barrueco, beim Altenberg Trio Wien, bei Fabio Zanon, beim L.A. Guitar Quartet, bei Zoran Dukic, Hopkinson Smith u.a.
2008 bis 2011 absolvierte er an der Konservatorium Wien Privatuniversität das Masterstudium Gitarre in der Klasse von Mag. Jorgos Panetsos (Schwerpunkt Gitarre-Kammermusik). Die Abschlussprüfung dazu legte er mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Von 2009 bis 2011 war er Mitglied des Wiener Gitarrenenembles. Derzeit er unterrichtet im Musikinstitut Polyhymnia in Wien.
Danijel Kralj hat zahlreiche Konzerte, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch, im In- und Ausland gegeben (Kroatien, Deutschland, Österreich, Slowakei, Schweiz und Mexico), davon in Wien im Musikverein, im Konzerthaus, im Ehrbarsaal, im Theater am Spittelberg, im Kosmostheater, im Museumsquartier u.a.. 2011 konzertierte er beim internationalen Gitarrenfestival "Forum Gitarre Wien".
Auf das aktuelle Wagnerjahr bezogen komponierte er für das Ö1 Projekt WAGner DICH! das Stück "Richard der Vampir", eine musikalische Geschichte für Gitarrenquartett und einen Erzähler.
Danijel Kralj konzertiert auf einer von ihm selbst gebauten Gitarre.



Jeremy Sassano

Der Oboist Jeremy Sassano erhielt seine Ausbildung am Conservatoire National Superieur de Musique (CNSM) in Lyon bei Jean-Louis Capezzali und Jerome Guichard, wo er 2010 sein Studium mit dem Ausbildungsgrad Master of Music abschloss. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei H. Holliger, M. Bourgue, T. Indermühle, C. Schmitt und F. Thouand, bevor er sich 2010 als Erasmus-Student an der Staatlichen Hochschule fü:r Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Christian Schmitt weiterbildete.
Seit dem Jahr 2010 ist er Englischhorn-Solist des Frankfurter Opern-und Museumsorchesters und seit September 2012 regelmäßiges Mitglied des Budapest Festival Orchesters. Außerdem wirkte er im Royal Concertgebouw Orchestra, dem Gewandhaus-Orchester Leipzig, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre de Chambre de Paris unter der Leitung von Dirigenten wie Valery Gergiev, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Myung-Whun Chung und Ivan Fischer mit.
Im Oktober 2013 gewann er den 6. Internationalen Wettbewerb für Oboe in Petritoli / Italien.



Tina Zerdin

Tina Zerdin begann ihren musikalischen Weg in ihrer Kindheit als Pianistin in der Musikschule ihrer Heimatstadt Velenje in Slowenien. Dem Klavier und später auch dem Sologesang blieb sie treu bis zu ihrer ersten Begegnung mit der Harfe. Schon nach einem Jahr Harfenspiel gewann sie beim Wettbewerb junger Musiker der Republik Slowenien.

An der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien studierte sie bei Prof. Adelheid Blovsky-Miller und schloss dort ihr Bachelor- sowie das Magisterstudium jeweils mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Darüber hinaus besuchte sie zahlreiche Meisterkurse und bildete sich - vor allem bei Vertretern der französischen Harfenschule - weiter.
Während ihres Studiums war sie Stipendiatin des Slowenischen Kultusministeriums. Nach dem dieses Abschluss erhielt sie für ihren Studienerfolg ein Leistungsstipendium der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien.

Rege Konzerttätigkeit schon während ihrer Studienzeit eröffneten ihr den Weg zur Zusammenarbeit mit verschiedenen renommierten Staats- und Festivalorchestern. Zur Zeit ist Tina Zerdin Soloharfenistin in den Orchestern Wiener Akademie, Wiener Kammerorchester und Österreichisch-Ungarische Haydn Philharmonie sowie häufiger Gast an der Wiener Volksoper und im RSO-Radiosymphonieorchester Wien. Sie ist auch als Pädagogin in Slowenien (Privatmusikschule in Ptuj), Österreich (Dozentin beim Orchestercamp Styria) und der Mongolei (Ausbildungsprogramm im Rahmen der Nationaloper in Ulaanbataar) tätig.
Besonderen Stellenwert in ihrem Musikschaffen nimmt die Beschäftigung mit dem Komponisten Richard Wagner, besonders die Erforschung seiner Beziehung zum Instrument Harfe, ein und sie widmete diesem Thema den schriftlichen Teil ihrer Magisterarbeit. Ihre internationalen Solo-Konzerte haben diese Thematik oft als Schwerpunkt in deren Programm. Als zusätzliche Bestätigung für die Erweiterung ihres Repertoires und Wissens auf diesem Gebiet diente ihr auch das im Jahr 2010 erhaltene Stipendium der Bayreuther Festspiele.

Große Aufmerksamkeit schenkt sie der Interpretation slowenischer Kompositionen für Harfe. Bisher wurden Werke von Tomaz Bajzelj, Igor Dekleva, Brina Jez-Brezavscek, Jani Golob, Ales Strajnar und Gregor Pompe, Slavko Suklar, Ivo Petric, Tomaz Svete sowie Jaka Pucihar von ihr uraufgeführt.



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Klavierbegleiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streich- und andere Saiteninstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka und P. Gospodinov, seit 2005 Zusammenarbeit mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist






© G. Urban / M. Schmidt





Kammermusikprojekt Transdanube 2012/13


Wie schon mehrere Jahre zuvor findet das "Kammermusikprojekt Transdanube" wieder als eine über den Jahreskreis laufende Konzertreihe statt. Es ist dies ein Zyklus, der in seiner Atmosphäre, Organisation und Programmierung eigens auf seinen Veranstaltungsort "Mautnerschlössl" abgestimmt ist und den es in seiner musikalischen Dichte, Dynamik und Originalität so noch nie im XXI. Wiener Gemeindebezirk gegeben hat.
Kammermusik versteht sich als eine auf sensible Interaktion mehrerer MusikerInnen miteinander angewiesene Art von Musik, solche wird im "Kammermusikprojekt Transdanube" in einzelnen Recitals mit unterschied-licher thematischer Ausrichtung angeboten.
Das Augenmerk ist dabei auf originelle und pointierte Programmkonzepte gerichtet und entfernt sich dadurch vom üblichen "Mainstream-Klassikprogramm". Einzelne Werke werden dabei dem Publikum von Seiten der Interpreten auch verbal nahegebracht.
Im Herbst 2012 umfasst der Konzertzyklus 2 Konzerttermine, für das Frühjahrssemester 2013 sind weitere 3 Konzerte vorgesehen.
Die einzelnen Veranstaltungen des Konzertzyklus finden im Festsaal des Bezirksmuseums XXI "Mautnerschlössl", Pragerstr. 33, 1210 Wien statt.

Der Eintritt je Konzert beträgt Euro 15,
ermäßigt und für Studenten Euro 8.


Mit der neuen Saison 2012/13 gibt es nunmehr die Möglichkeit, ein Abonnement (a Euro 70) für alle Konzerte eines laufenden Zyklus zu erwerben, es gibt auch ein Abo (a Euro 40) für die Veranstaltungen des Frühjahrssemesters 2013.

Das "Kammermusikprojekt Transdanube 2012/13" wird aus Mitteln der Bezirksvertretung Floridsdorf unterstützt.





Sa 3.11.2012, 19 Uhr 30, 1. Konzert
"Jugendstil & Co - Traum und Wirklichkeit"


Christina Sidak, Mezzosopran
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit Werken von
A. Berg, J. Marx, N. Medtner, R.Strauss, A. Webern und A. Zemlinski als vielfältige musikalische Bezugnahme auf das "Klimt-Jahr" 2012.
Das Programm umfasst Klavierstücke und Lieder der genannten Komponisten sowie die Cellosonate von A. Zemlinsky.

Programm des 1. Konzertes




Sa 15.12.2012, 19 Uhr 30, 2. Konzert
"Skandinavien"


Burghard Tölke, Violine
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit nationalromantischen Kompositionen von

E. Sjögren (Violinsonate Nr.1, g-moll op.19)
W. Stenhammar (Violinsonate a-moll op.19)
E. Grieg (Cellosonate a-moll op.36)
sowie Klavierstücken von J. Chr. Sibelius

Programm des 2. Konzertes




Sa 2.2.2013, 19 Uhr 30, 3. Konzert
"Musique francaise"


Enikö Balogh, Querflöte
Maximilian Bratt, Violine
Katharina Hofbauer, Harfe
Simon Schellnegger, Viola
Gregor Urban, Klavier

interpretieren romantische und impressionistische Musik von C. Franck,
Cl. Debussy und Fr. Poulenc.

Programm des 3. Konzertes




Sa 20.4.2013, 19 Uhr 30, 4. Konzert
"Beethoven I"


Laura Balboa, Violine
Vida Vujic, Cello
Maximilian Bratt, Klavier
Gregor Urban, Klavier

spielen Werke von L. van Beethoven (Violinsonate Nr.5, F-Dur, op. 24 ("Frülingssonate"), Cellosonate Nr.3, A-DUr, op. 69 und das Klaviertrio Nr.1, Es-DUr, op.1/1)

Das Konzert findet gemeinsam mit der Ausstellung
"Blickpunkte - Aquarelle und Skizzen von Martin Hinger" statt.
Nach dem Konzert wird zu einem Stehempfang gemeinsam mit den KünstlerInnen geladen.

Programm des 4. Konzertes




Sa 25.5.2013, 14 Uhr
Sonderkonzert anlässlich des "Beethovenweges 2013"


Das "Kammermusikprojekt Transdanube" ist zu Gast beim Beethovenweg 2013. Vida Vujic (Cello) und Gregor Urban (Klavier) spielen die Cellosonate op. 69 von L. van Beethoven.
Der Eintritt ist frei, Sonderkonzert außerhalb des Frühjahrsabos.




Sa 1.6.2013, 19 Uhr 30, 5. Konzert
"Duo.Trio.Quartett"


Maximilian Bratt, Violine
Katharina Traunfellner, Viola
Freya Tuppy, Violine
Hemma Tuppy, Klavier
Kenta Uno, Cello
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit Werken von W. A. Mozart, L. Van Beethoven und M. Bruch

Programm des 5. Konzertes







Laura Balboa Garcia

wurde 1991 in A Coruna geboren. Erstes Geigenspiel mit 8 Jahren im "Conservatorio Profesional de Musica de A Corua". Ab dem 16. Lebensjahr nahm sie Unterricht bei Sergey Fatkouline und Miguel Borrego (Konzertmeister RTVE). Seit 2011 ist sie für das Masterstudium an der Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Prof. Florian Zwiauer (Erster Konzertmeister der Wiener Symphoniker) inskribiert.

Sie nahm an Meisterkursen von Leonidas Kavakos, Genevieve Laurenceau, Gordan Nikolic, Eldar Nebolsin, Daniel Hope, Cuarteto Casals u.a. teil.
Weitere künstlerische Erfahrungen sammelte Laura Balboa beim "Cameralia Internationalen Kammermusik Festival Galicia" (Santiago de Compostela, Juli 2007), "Harmos Internationalen Festival" (Casa da Musica, Oporto, März 2010), der "Neue Musikalische Generation Katarina Gurska Stiftung" (Segovia, Juli 2011) sowie bei Auftritten im Schloss Laudon (Wien, Juli 2011), in der Parnassos Concert Hall (Athen, Januar 2012) und im Gläsernen Saal des Musikvereins (Wien, März 2012 und Jänner 2013), im ORF Radiokulturhaus Wien (März 2012), im Club der Wiener Musikerinnen (Mai 2012), im Festsaal des Rathauses Wien (November 2012) und als Solistin mit der Jungen Philharmonie Wien in der Steiermark (Jänner 2013).

Sie ist Preisträgerin des "Caixanova Musik Wettbewerbs", des "Nationalen Kammermusikwettbewerbs Sonidos del Arlanza", des "XIII. Internationalen Violinwettbewerbs Villa de Llanes" und erhielt den Honorarpreis und Sonderpreis der Jury des "David Russell Awards for young talents ".
September 2011 erhielt sie ein Stipendium der Stiftung "Pedro Barrie de la Maza" in Galicia, Spanien.
Laura Balboa spielt zurzeit eine Violine von Giovanni Tononi, Bologna. Dieses Instrument wurde ihr zur Förderung und Unterstützung junger Kunstschaffender an der Konservatorium Wien Privatuniversität leihweise zur Verfügung gestellt.



Enikö Balogh

Enikö Balogh erhielt Ihren ersten Querflötenunterricht mit sechs Jahren und begann im Alter von vierzehn Jahren am Szent Istvan Kiraly Konservatorium zu studieren. Sie setzte Ihre Studien an der Franz Liszt Musikakademie Budapest fort, ihre Studien-Abschlüsse absolvierte sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg.
Mit etwa 17 Jahren begann sie mit verschiedenen ungarischen Orchestern und Ensembles solistisch und als Ensemblemitglied zu musizieren.
Seit dem Jahr 2008 ist Enikö Balogh in Österreich tätig, wo sie ihre Studien an der Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Prof. Rudolf Gindlhumer fortsetzte. 2011 erhielt sie dort mit ausgezeichnetem Erfolg den akademischen Grad eines Master of Arts. Die Flötistin arbeitet in Wien in unterschiedlichen Ensembles, unter anderem als Substitutin im Orchester der Wiener Volksoper und bei den Wiener Symphonikern.



Maximilian Bratt

Der schwedische Künstler wurde in Stockholm, Schweden geboren. Er wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf und seine ersten Musikerlebnisse waren durch Kammermusik geprägt. Er erhielt seinen ersten Klavier- und Violinunterricht als Kind..
Seine weiterführenden Studien hat er in London mit ausgezeichnetem Erfolg für beide Instrumente abgeschlossen und auch jeweils mehrere Preise und Stipendien gewonnen.

Maximilian Bratt lebt seit 2002 in Wien und ist sowohl als Solist auch als Kammermusiker in mehreren Ländern Europas aufgetreten. Er wurde mehrfach von der Internationalen Chopin Gesellschaft eingeladen und engagiert, um in Wien sowie beim jährlichen Chopin-Festival in Gaming, Österreich, aufzutreten. Sonstige Auftritte inkludieren das Lindbury Theatre im Covent Garden, London, den Musikverein in Wien und das Internationale Sommerfestival in Ohrid, Mazedonien.



Katharina Hofbauer

wurde in Klagenfurt geboren und wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Ihre Harfenausbildung begann sie mit acht Jahren in der städtischen Musikschule bei der Volksmusik- Koryphäe Eveline Schuler. Geprägt durch ihren Vater (Prof. für Schlagwerk am Kärntner Landeskonservatorium) und die pianistische Unterrichtstätigkeit ihrer Großmutter Gertrude, wurde ihr das pädagogische Talent quasi in die Wiege gelegt. Bereits mit 16 Jahren unterrichtete sie ihre ersten Klavier- und HarfenschülerInnen.
Ob als Kammermusikerin in verschiedenen Formationen, als Chorleiterin, als Sängerin oder vierhändig am Klavier mit ihrer Mutter Barbara, Katharina hatte seit jeher Freude daran, ihre Begeisterung für Musik mit anderen zu teilen.
Nach ihrem Umzug in die Musikstadt Wien vertiefte sie ihre musikalischen und technischen Fertigkeiten an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei der Konzertharfenistin Gabriela Mossyrsch und schloss dort 2008 ihr Bachelor-Studium mit Auszeichnung ab. 2012 beendete Katharina Hofbauer ihre pädagogische Ausbildung ebendort mit dem erfolgreichen Abschluss des Studienganges Master of Arts Education.
Ihre Laufbahn als Harfenistin ist durch zahlreiche Preise bei Wettbewerben, Tourneen im In- und Ausland (Deutschland, Italien, Portugal, Ungarn, China) und Engagements an bekannten Theatern und in namhaften Orchestern geprägt (u.a. im Volkstheater Wien, Substitutin bei den Wiener Philharmonikern / Staatsoper Wien, Substitutin im Wiener Volksopernorchester, im Orchester des Raimundtheaters, dem Orchester der Opernwerkstatt, im Wiener Jeunesse-Orchester, Symphonieorchester Amstetten, im Universitätsorchester Institut Oberschützen).
Studioaufnahmen und die Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern (wie u. A. mit Jose Feliciano, Jeremy Schonfeld, Andreas Vitasek, Gerald F. Preinfalk, Heilwig Pfanzelter, Chicks on Speed, Franui, Erwin Kiennast, Jorge Sanchez-Chiong) zeigen, wie vielseitig sie die Harfe einzusetzen vermag. Überdies war sie jahrelang Mitglied des Wiener Kammerchors.



Simon Schellnegger

Meinen ersten Violinunterricht erhielt ich im Alter von 7 Jahren bei Dejan Dacic (Stimmführer des Grazer Opernorchesters). In den Jahren 1998 und 2000 gewann ich jeweils erste Preise bei österreichischen Wettbewerb Prima la Musica. Zu dieser Zeit war ich Konzertmeister des Jugendkammerorchesters Fidelis.
Es folgte ein Jahr Unterricht bei Univ. Prof. Anke Schittenhelm mit anschließendem Violastudium im Vorbereitungslehrgang der Kunstuniversität Graz bei O. Univ. Prof. Christian Euler.
2005 bis 2006 studierte ich bei Prof. Friedrich Bauer an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Ab dem Jahr 2007 war ich dort dann Studierender bei Gertrud Weinmeister und schloss 2011 mein Bachelorstudium für Viola erfolgreich ab. Im selben Jahr gewann ich als Komponist und Ausführender einen der Hauptpreise des Fidelio Wettbewerbs. Ab 2011 belegte ich ebendort den Masterstudiengang Viola - den ich soeben (Jan.2013) erfolgreich mit dem Grad Master of Arts erfolgreich beendete - sowie ein Pädagogigstudium für Viola bei Prof. Georg Hamann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ich bin Bratschist der Formationen String Syndicate, Shantel Bucovina Club, Ephemer String Quartet, Angela Tröndle und Mosaik und Frozen Fritz 4. Mit diesen fanden zahlreiche CD Produktionen sowie ausgedehnte Tourneen mit Auftritten bei den größten Folk-Festivals in Europa, wie dem Sziget Festival, dem Montreux Jazzfestival und dem Roskilde Festival, statt. Weiters bin ich Mitglied des Großmütterchen Hatz Salon Orkestars, das bis jetzt zahlreiche Auftritte in ganz Europa und im Rundfunk (etwa in den Spielräumenin Ö1 oder der Ö1 Jazztime) absolviert hat.
Ebenso bin ich Künstler der Ö1 Talentbörse und Substitut im Orchester der Volksoper Wien.



Christina Sidak

wurde in Wien geboren und nahm nach ihrem Schulabschluss ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Karlheinz Hanser und Regine Köbler auf. Im Jänner 2012 beendete sie das Diplomstudium Lied und Oratorium bei KS Gabriele Fontana mit Auszeichnung und setzt nun ihr Masterstudium Oper in der Klasse von Reto Nickler und Christoph U. Meier fort. Meisterkurse absolvierte Christina Sidak unter anderem bei Brigitte Fassbaender, Marjana Lipovsek und Helmut Deutsch. Sie war Preisträgerin des Heinrich Strecker Gesangswettbewerbs und Mitwirkende zahlreicher Opernproduktionen: Im Schönbrunner Schlosstheater verkörperte sie beispielsweise die Erato in Glucks "Il parnaso confuso" und Ariodante in Händels gleichnamiger Oper, an der Neuen Studiobühne Wien sang sie die Titelpartie von Händels "Serse". Bühnenerfahrung sammelte sie außerdem als Hederl in Heinrich Bertes "Dreimäderlhaus", Cherubino in Mozarts "Le Nozze di Figaro", als Claudia in "Doktor und Apotheker" von Carl Ditters von Dittersdorf, Testo in "Combattimento di Tancredi et Clorinda" von Claudio Monteverdi und als Kleiner Araber in Bohuslav Martinus Oper "Juliette". Im Dezember 2011 war sie im Wiener Theater Nestroyhof als Hamakom in "Mater dolorosa", einer zeitgenössischen Produktion der Musiktheaterinitiative progetto semiserio zu sehen. hre rege Konzerttätigkeit pflegt Christina Sidak mit Auftritten im Rahmen von Kirchenkonzerten und Liederabenden. Zuletzt war sie im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins mit Liedern von Brahms und Schubert begleitet von Dieter Paier zu hören, sowie im Rahmen des Festivals Cully Classique mit den Liebesliederwalzern von J. Brahms mit Helmut Deutsch am Klavier. Zu ihren Plänen für die Spielzeit 2012/13 zählen ihr Debüt an der Wiener Volksoper und am Stadttheater Baden bei Wien, sowie in einer Uraufführungsproduktion der Neuen Oper Wien.



Burghard Tölke

Burghard Tölke, wurde in Hannover geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht bei Frau Barbara Rau-Reuter in Bad Pyrmont und nur zwei Jahre später gewann er einen ersten Preis beim Wettbewerb Jugend Musiziert, einen Erfolg, den er im Jahr 1994 und 1998 wiederholen konnte. Seine Violinstudien setzte er in den folgenden Jahren bei Prof. Wladimir Malinin und beim legendären ersten Geiger des Amadeus-Quartetts, Prof. Norbert Brainin, an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar fort. Im Jahr 2000 inskribierte er in die Violinklasse von Prof. Thomas Christian an der Hochschule für Musik in Detmold.
Ebendort schloss er 2003 seine Studien mit dem Vordiplom "Künstlerische Ausbildung Violine" ab und wechselte an die Konservatorium Wien Privatuniversität, wo er unter der Anleitung von Prof. Florian Zwiauer (Erster Konzertmeister der Wiener Symphoniker) 2007 den akademischen Grad Bachelor of Arts und 2010 den des Master of Arts erlangte.
Seit 2005 war Burghard Tölke als zweiter Violinist Mitglied des Atlas-Quartetts Wien, das 2006 und 2007 ein Leistungs-Stipendium beim Wiener Fidelio-Wettbewerb gewann. Im Jahr 2006 erhielt das Quartett einen 2. Preis beim Wettbewerb "Gradus ad Parnassum" Wien.
Im Jahr 2012 wurde Burghard Tölke Mitglied des Atmos- Quartetts Wien, das eine rege Konzerttätigkeit verfolgt. Burghard Tölke wird regelmäßig als Solist eingeladen und spielte u. a. mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie und den Göttinger Symphonikern. Solistische Konzerttourneen führen ihn unter anderem nach Japan und in den Iran.
Meisterkurse absolvierte er unter anderem bei Barbara Rau (Bad Pyrmont), Roman Totenberg (Boston), Thomas Christian (Wien), Pierre Amoyal (Wien), Norbert Brainin (London), Isaac Stern (Köln), Anthony Marwood (Ortisei), Ivry Gitlis (Paris), Zakhar Bron (Lübeck/Madrid), beim Guarneri-Quartett (New York), dem Szymanowski-Quartett sowie bei der Internationalen Kammermusikakademie Frenswegen 2003, der Akademie der Berliner Philharmoniker in Zermatt 2006, 2007 sowie 2010 und bei der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Salzburg.
Derzeit ist Burghard Tölke Erster Konzertmeister des Ensembles Wienklang und Dozent für Violine, Viola und Streicherensembles beim Österreichischen Kulturforum in Teheran, sowie Dozent für Violine an bei der International Soloist Masterclass Vienna.



Katharina Traunfellner

Studien an der Musikhochschule Köln (Violine bei Prof. Berta Vollmer), am Konservatorium Wien (Violine bei Prof. Alexander Arenkov) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Viola bei Prof. Siegfried Führlinger). Künstlerisches Diplom ebendort.
Seit 1987 Mitglied der Wiener Kammerphilharmonie als Solobratschistin, seit 1990 auch im Wiener Kammerorchester engagiert.
Seit 1994 pädagogische Tätigkeit an der Musikschule Perchtoldsdorf (Violine und Viola) und seit 1996 an der Konservatorium Wien Privatuniversität (Viola).




Freya Tuppy

Freya Tuppy wurde am 29. April 1990 in Wien geboren und studierte seit ihrem siebenten Lebensjahr Violine im Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Michael Frischenschlager, Marina Sorokowa und Dora Schwarzberg.
Nach ihrer Matura im Juni 2008 wurde sie 2009 wurde an der Konservatorium Wien Privatuniversität für das Bachelorstudium Violine bei Eugenia Polatschek aufgenommen, 2011 in die Klasse von Anton Sorokow. Im Herbst 2011 erhielt sie ein Erasmus Stipendium und studierte ein Jahr im Conservatorium van Amsterdam bei Peter Brunt. Seit Herbst 2012 ist sie bei Amiram Ganz an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Daneben erhielt sie seit 2010 zusammen mit ihrer Schwester Hemma kammermusikalischen Unterricht beim Altenberg Trio Wien. Darüber hinaus nahm sie an zahlreichen Meisterkursen u.a. von Michael Frischenschlager, Dora Schwarzberg und Gerhard Schulz teil.
Die junge Geigerin wurde für das Begabtenförderungsprogramm des Karajan Zentrums "Junge Akademie Wien" und hat dort nach zwei Jahren ein Abschlussdiplom erhalten (mit dem Schwerpunkt Kammermusik: Streichtrio, Streichquartett, Klaviertrio und Klavierquartett).
Freya Tuppy ist Orchestermitglied der Jungen Philharmonie Wien und Geigerin des Tuppy Trios.
Sie ist mehrfache erste Landespreis-, Bundespreis- und Sonderpreisträgerin des österreichischen Jugendmusikwettbewerbes "Prima la Musica" - sowohl solistisch als auch gemeinsam mit ihren Geschwistern Hemma (Klavier) und Tilman (Violoncello).
Im Jahr 2002 war sie in Timna Brauers Kindermusical als "Kleiner Mozart" in der Wiener Secession und im Theater Akzent zu hören und zu sehen (CD Aufnahme).
Freya Tuppy konzertierte u.a. in China, Indien, Deutschland, Kroatien, Italien, Holland und Österreich (u.a. im Haydn Saal des Schlosses Esterhazy in Eisenstadt, in der Antiquitätenbörse Ludwigsburg, in der Gesellschaft fÜr Musiktheater, im Eroica Saal des Palais Lobkowitz und im Wiener Bösendorfersaal).
Im März 2013 wurde sie im Duo mit ihrer Schwester Hemma zu einer Konzertreise nach Ägypten eingeladen.



Hemma Tuppy

Hemma Tuppy begann ihr Klavierstudium mit sieben Jahren im Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Alma Sauer. Nach ihrer Matura wurde sie ebendort in die Konzertfachklasse von Stefan Arnold aufgenommen, der sie seither künstlerisch betreut.
Weiters erhielt sie kammermusikalischen Unterricht beim Altenberg Trio Wien und studiert seit 2012 Liedbegleitung bei David Lutz an der MDW.
Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie zB. dem internationalen Klavierwettbewerb in Tallinn (2.Preis), dem internationalen Wiener Pianistenwettbewerb WPW im Bösendorfersaal Wien (1.Preis) und dem Rudolph Heydner Klavierwettbewerb Wien 2010 (1.Preis).
Auch ihr kammermusikalisches Engagement konnte sie bei Wettbewerben unter Beweis stellen. So wurde sie als Pianistin des Koncz Trios mit dem "European Music Prize for Youth" ausgezeichnet, erhielt den Preis der Beethovengesellschaft Wien im Rahmen eines Kammermusikworkshops mit Daniel Barenboim und war Stipendiatin des Herbert von Karajan Zentrums.
Nach dem Gewinn des Auswahlspiels "Musica Juventutis" debütierte Hemma Tuppy zunächst 2003 im Koncz Trio und 2006 solistisch im Wiener Konzerthaus.
Die junge Pianistin konzertierte bereits mit Orchestern wie dem Mexico Symphony Orchestra (Beethovens 1. Klavierkonzert unter Enrique Batiz), dem Universitätsorchester von Guanajuato, den Niederösterreichischen Symphonikern, dem Tallinn Chamber Orchestra, der polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski und dem Ensemble Neue Streicher.
Hemma Tuppy wirkte zudem bei den Haydn Festspielen Eisenstadt im Schloss Esterhazy, beim Liszt Festival in Raiding - auf dem historischen Erard Flügel - und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit.
Weiters arbeitete sie mit den Schauspielern Peter Simonischek und Brigitte Karner zusammen (u.a. musikalische Umrahmung des Schumann-Briefwechsels und der szenischen Lesung "Ist das die Liebe").
Konzertreisen als Solistin und Kammermusikerin führten sie in große Konzerthäuser Österreichs (Brucknerhaus Linz, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus) sowie nach Luxembourg (Philharmonie), Deutschland, Italien, Ungarn, Schweden, Holland, Mexico, Cuba, Indien und Japan.



Kenta Uno

Kenta Uno wurde 1989 in Oita, Japan, geboren und erhielt mit 12 Jahren seinen ersten Cellounterricht bei Hiroyuki Kanaki. Ab dem Jahr 2003 studierte er Cello bei Nobuko Yamazaki, Prof. Fumiaki Kono, Prof. Joseph Luitz, Kentaro Yoshii und Prof. Walther Schulz.
Darüber hinaus hatte er Unterricht im Dirigieren bei Prof. Kotaro Sato und Yuji Yuasa. 2008 absolvierte er die Celloklasse der "The music high school attached to the faculty of music of theTokyo national university of fine arts and music".
Gegenwärtig ist er für das Bachelerstudium Cello in der Klasse von Cecilia Ottensammer an der Konservatorium Wien Privatuniversität inskribiert.



Vida Vujic

Vida Vujic wurde in Paracin in Serbien geboren. Sie begann mit dem Cellospiel im Alter von sechs Jahren und hat eine Musikschule für begabte Kinder in Cuprija absolviert. Mit sechzehn Jahren wurde sie an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz aufgenommen, an der sie nach einem Grundstudium das Magisterstudium bei Prof. Rudolf Leopold mit Aus-zeichnung abschloss. Während dieses Studiums war sie im Studienjahr 2002/03 Stipendiatin ihrer Universität, mit der Verleihung ihres Magistertitels erhielt sie auch den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Von 2005 bis 2010 studierte sie Kammermusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett), Abschluss dieses zweiten Magisterstudiums mit ausgezeichnetem Erfolg.

Sie ist Preisträgerin von internationalen Wettbewerben – erster Preis beim Wettbewerb in Senta/ Ungarn, 1992, erster Preis bei Wettbewerb „Petar Konjocvic“ in Belgrad, 1993, 1995 und 1997, ebenso beim „Musikmarathon“ 1996 in Belgrad, 1994 in Stresa/ Italien, zweiter Preis in Liezen/ Österreich, 2000 und 2002, Finalistin in Usti nad Orlici/ Tschechien 1996, 2006 „Thomastik-Infelt Preis“ den Preis „Stanojlo Rajcic“ für das beste Konzert der Konzertsaison 2006/ 07 in der Galerie „Sanu“ in Belgrad. 2009/10 Trägerin des „Tokyo-Fondation Stipendiums“. 2010 in die „Ö1-Talentebörse“ aufgenommen.

2008 Gründung des „Duo BraVu-ra“ zusammen mit dem Pianisten und Geiger Maximilian Bratt, dieses Duo gewann 2008 den Residenz-Wettbewerb der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Seit Sommer 2009 an intensive Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gregor Urban, unter anderem beim „Kammermusikprojekt Transdanube“.

Meisterkurse hat sie bei den Mitgliedern des Altenberg-Trios absolviert, bei F. Zwiauer, bei A. Keller (Keller-Quartett), J. Kluson (Prazak-Quartett), I. Kucher, D. Levin, I. Monighetti, L. Hopkins, K. Jankoviv, I. Chang-Cho u.a. besucht.

Sie ist sowohl solistisch mit Orchester als auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten in Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Serbien aufge-treten, z.B. beim Festival „Strings only“ in Zadar/ Kroatien, beim „Internationalen Cello-Fest“ in Belgrad, bei der „Internationalen Woche der Begegnung“, „Best Of“ und „Lange Nacht der Musik“ in Österreich, Aufnahmen für Radio und TV bei RTS, Radio Belgrad, Radio Ö1 und ORF-TV. 2009 Auftritt in der Konzertreihe „uno-due-tre“ im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien. 2007 und 2010 Teilnahme an den Konzerten der „Österreich-Nippon Gesellschaft“ im Wr. Konzerthaus und beim 1. Beethovenfestival Wien und Konzerten des Beethovencenter Vienna.

Besonders möchte sie auf ihre Zusammenarbeit mit dem Komponisten Nigel Osborne hinweisen, dessen ganzes Werk für Cello Solo sie im Rahmen der „Internationalen Sommerakademie Wien Budapest“ aufgeführt hat.



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Klavierbegleiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streich- und andere Saiteninstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka und P. Gospodinov, seit 2005 Zusammenarbeit mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist














© Brigitte Markl



© Brigitte Markl



© Brigitte Markl


Wie in der vergangenen Saison findet das „Kammermusikprojekt Transdanube“ 2011/12 wieder als laufende Konzertreihe statt. Es ist dies ein Zyklus, der in seiner Atmosphäre,Organisation und Programmierung eigens auf den Veranstaltungsort "Mautnerschlösssl" abgestimmt ist und den es in seiner musikalischen Dichte, Dynamik und Originalität so noch nie im XXI. Wr. Gemeindebezirk gegeben hat.

Gemeinsam mit befreundeten MusikerInnen – aufstrebenden jungen Talenten und renommierten Instrumentalisten, die auf nationaler und internationaler Ebene tätig sind – gestaltet der Pianist Gregor Urban eine Konzertfolge, deren einzelne Recitals Werke aus dem reichhaltigen Repertoire der Kammermusik umfassen. Das Augenmerk ist dabei auf ein originelles und pointiertes Programmkonzept gerichtet und entfernt sich dadurch vom üblichen „Mainstream-Klassikprogramm“. Einzelne Werke werden dem Publikum von Seiten der Interpreten auch verbal nahegebracht.
Als Veranstalter der Konzertreihe fungiert der Verein " Kammermusikprojekt XXI". Für den Herbst 2011 sind zwei Konzerttermine festgestzt, für das Frühjahr 2012 drei Termine.

Alle Veranstaltungen des Konzertzyklus finden im Festsaal des Bezirksmuseums XXI "Mautnerschlössl", Pragerstr. 33, 1210 Wien statt.

Der Eintritt je Konzert beträgt Euro 15,
ermäßigt und für Studenten Euro 7.





Sa 2.Juni 2012, 19 Uhr 30, 5. Konzert
"Janacek & Co"


Eszther Haffner, Violine
Gregor Urban, Klavier
Vida Vujic, Cello

mit Musik von L. Janacek, J. Suk, S. Rachmaninoff, N. Medtner und N. Mjaskowsky.
Das Recital setzt Musik von Leos Janacek in Bezug zu solcher anderer slawischer Komponisten seiner Zeit und sucht so die Eigenart von Janaceks charakteristischer und origineller Tonsprache transparent zu machen.

Programm des 5. Konzertes



Sa 21. April 2012, 19 Uhr !, 4. Konzert
"Marathon"


in einem 3-TEILIGEN Konzertmarathon bieten das

Lionel Bozek-Quartett
Anna Gutowska (Violine)
Wolfgang Klinser (Klarinette)
Bernhard Voss (Horn)
Vida Vujic (Cello)
Gregor Urban (Klavier)

Musik der Romantik (J. Brahms: Scherzo aus der FAE-Sonate,
Horntrio Es-Dur op.40 und Klarinettentrio a-moll op.114,
A. Zemlinsky: Fantasien op. 9) und Jazziges.

Programm des 4. Konzertes



Sa 3. März 2012, 19 Uhr 30, 3. Konzert
"Trio. Duo. Solo."


Katharina Traunfellner, Viola
Wolfgang Klinser, Klarinette
Gregor Urban, Klavier

mit Werken von Cl. und R. Schumann, J. Brahms, Z. Kodaly,
A. Schönberg und G. Kurtag.
Die Flötistin, Sängerin und Malerin Gabriella Tamar Kopias präsentiert dazu im Treppenfoyer "Blumenbilder".

Programm des 3. Konzertes



Sa 10. Dez. 2011, 19 Uhr 30, 2. Konzert
"Oevres de la jeunesse"


Maximilian Bratt, Violine
Ralitsa Angelova, Violine
Chiu Yu-Chen, Viola
Vida Vujic, Cello
Irena Zagorac, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit Jugendwerken von J. Brahms (Klaviersonate fis-moll, op.2), G. Mahler (Klavierquartettsatz a-moll, 1876/77) und der Erstauufführung des im Sommer 1981 entstandenen und 2011 revidierten Streichquintetts von
G. Urban.

Programm des 2. Konzertes



Sa 1. Okt. 2011, 19.30 Uhr, 1.Konzert
"Kla–Vier"


Evgeny Sinasky und Gregor Urban, Klavier spielen Werke für Klavier zu 4 Händen von W.A. Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy, A. Dvorak und Cl. Debusssy. Mitwirkend Stana Hezoucky und Jonas Kägi, Tanz

Programm des 1. Konzertes





Ralitsa Angelova

wurde im April 1986 in Bulgarien geboren. Ersten Violinunterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren. In der Folge absolvierte die Geigerin eine Musikmittelschule und die Nationalschule "Dobri Hristov" in Varna. Von 2005 bis 2009 Studium an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Prof. Zwiauer, 2009 erfolgreicher Abschluss dieses mit dem BA-Diplom. Nachfolgend das Masterstudium für Violine, zuerst ebendort, dann ab 2010 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Eszter Haffner.
Ralitsa Angelova ist Preisträgerin einiger Wettbewerbe, so erlangte sie 2004 beim dritten Nationalen Wettbewerb "Dobri Hristov" in Bulgarien den 1.Platz, beim Wettbewerb für junge Instrumentalisten "Swetoslav Obretenov", Bulgarien, den 2. Platz, weiters den 3. Platz beim nationalen Wettbewerb für Aufführungen von Werken polnischer Komponisten 2002. Sie ist Laureatsträgerin des Preises "Varna" (2005) für Leistungen im Kunstbereich, 2006 wurde ihr vom Kulturministerium Bulgarien die Urkunde für künstlerische Leistungen verliehen.

Solistische Auftritte absolvierte sie mit dem Bulgarischen Kammerorchester (2003), mit der Varna Philharmonie im Jahre 2004, mit der Schumen Philharmonie 2005. Zusammen mit ihrer Schwester, der Pianistin Maria Angelova, tritt sie als Duo Angelova regelmäßig kammermusikalisch in Österreich und Bulgarien auf.
Darüber hinaus wirkt(e) sie in zahlreichen Orchestervereinigungen und Ensembles (Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Junge Philharmonie Wien, Mozartorchester Wien, Metropolitan Kammerorchester Wien) in Österreich, Bulgarien, Spanien, Ungarn, Deutschland und Japan mit.



Lionel Bozek

Der 1984 in Frankreich geborene Gitarrist besuchte das Lycee France in Wien. Danach studierte er an der Konservatorium Wien Privatuniversität Klassische Gitarre und Jazzgitarre. Beide Studien beendete er mit dem akad. Grad Bachelor of Arts. Er erweiterte seine musikalischen Horizont unter anderem bei Meistkursen mit David Russel und Karl Ratzer. Der Künstler gibt Konzerte als Mitglied unterschiedlicher Formationen in Frankreich, Ungarn und Österreich.



Maximilian Bratt

ist 1978 in Stockholm, Schweden geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. In seinen ersten musikalischen Eindrücken durch Kammermusik geprägt erhielt er bereits in jungen Jahren Unterricht im Klavier- und Violinspiel. Für beide Instrumente absolvierte er in der Folge jeweils ein eigenes Studium, er erhielt zu diesem Zweck 1997 ein "Foundation Scholarship" und bestand im Juli 2001 am "Royal College of Music" in London sein Examen für Klavier (Prof. Irina Zaritskaya) und für Violine (Prof. Felix Andrievsky) mit Auszeichnung.
Maximilian Bratt erhielt verschiedenen Preise und Auszeichnungen, so im Jahr 2001 den "Vivian Hamilton Preis" für seine Interpretation von Klavierwerken Fr. Chopins sowie den "V. H. Reed Preis" für sein Violinspiel.
Seit 2002 lebt er in Österreich und absolviert derzeit ein Kammermusikstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Zahlreiche Auftritte als Solist, auch als Solist auf beiden Instrumenten im selben Konzert, und als Kammermusiker in England, Griechenland (Sommerfestival Ohrid/Macedonien), Portugal, Spanien, Schweden, Russland und Weißrussland sowie in Österreich. In den letzten Jahren wurde er mehrfach von der Internationalen Chopin-Gesellschaft eingeladen, in der Kartause Gaming und in Wien aufzutreten.



Lorenzo Gangi

Meine Ausbildungsstationen:

1994 Westafrikanische Percussion bei Badu n Djae Rose (Senegal)
1994 Percussion Kurs bei Umberto Vitiello (Italien)
Höhere bildende Lehranstalt für Pädagogik (1995-97, Abschluss Volksschullehrer)
2001 Percussion Kurs in Kuba bei Tatin und Ismael Sarabanda und Jorje Ramirez El Musico (Havanna / Kuba)
2003 Congas-Unterricht bei Joaquine Pozo (Enkel von Chano Pozo), bei Betun (Perkussionist des Buena Vista Social Club) und Micky (Direktor der Schule "La pena de la rumba"), sowie bei "El Nino" (Playa-Havanna / Kuba)
2003 Studium im "Centro de investigaciones y desarollo de la musica cubana" (Havanna / Kuba)
2004 Beginn eines Studiums der Musikethnologie und Afrikanistik an der Universität Wien
2004 Kurse für Rhythmik und Bewegungserziehung
2004 Tablas-Unterricht bei Gerhard Rosner
2005 Studienreise nach Salvador de Bahia (Brasilien) und Studien bei Giba Conceicao (Percussionist von Margareth Mendes und Daniela Mercury) und Gabi Guedes (Percussionist von Gaetano Veloso, Gilberto Gil, Jimmy Cliff u.a.)
2006 Afro-Latin Percussion Unterricht bei Christian Martinek (Venezuela-Austria)

Für mich ist es ein immer wieder neues musikalisches Abenteuer, mit unterschiedlichen Musikern zusammen Musik verschiedenster Art - Latin, Funky, Jazz, Blues, Reggae, World, Italian pop and Folk, Afro uä zu spielen. In allen dieser Musikstile spielt der Rhythmus eine wichtige und bestimmende Rolle. Solches Musizieren ist füwie eine Reise ohne Ziel, auf der man während des Spielens den Moment und alles, was man selbst durch die Instrumenten gerade kreiert, genießen kann.
Ich spiele auf vielen unterschiedlichen Perkussions-Instrumenten. Jedes von ihnen erfordert eigene Spieltechniken, tradiert bestimmte Rhythmen und stammt aus spezifischen Traditionen.
Ich beginne zuerst alles, was das jeweilige Instrument in sich trägt, zu erlernen, dann personalisiere ich meinen Umgang mit ihm und entwickle durch meine Kreativität und Inspiration Neues daraus und baue so mein Spiel weiter aus. Musik ist meine Reise. Und sie ist unendlich... zwischen den Beats gibt es unendlich viele Grooves...



Anna Gutowska

1980 in Rzeszow in Polen geboren.
Begann mit sieben Jahren Klavier bei Mag. L. Strzelecka zu lernen, mit acht Jahren Violine bei Mag. D. Sendlak an der Musikschule in Rzeszow in Polen (Diplom mit Auszeichnung).
1992-1997 Studium bei Prof. R. Nasciszewski am Musikgymnasium in Rzeszow (Diplom Auszeichnung).
1997-2000 Studium bei Prof. J. Jaquerod am Conservatoire du Lausanne &Schweiz (Diplom mit Auszeichnung).
2001-2007 in der Klasse von o. Univ. Prof. Edward Zienkowski ein Konzertfach-Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplom mit Auszeichnung / Magistra Artium).
2008-2009 Postgraduate-Studium bei o. Univ. Prof. Edward Zienkowski ebendort.

Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem 6. Internationalen Postacchini Violinwettbewerb in Fermo / Italien 1999 (1. Preis), dem Internationalen Kammermusikwettbewerb TICC 2000 in Trondheim in Norwegen 2003 (3. Preis mit dem "Trio Itoyaka"), dem 1. Internationalen Baltischen Violinwettbewerb in Danzig / Polen 2006 (1. Preis) und dem
10. Osaka International Musikwettbewerb 2009 (2. Preis, Silbermedaille und Special Prize International Cultural Exchange Award).
Trägerin des Preises des Polnischen Kulturministeriums.

Kammermusikalische Auftritte und Solokonzerte:

Seit 2003 regelmäßige Konzerttätigkeit bei "Live music now "Österreich.
2005 im Rahmen des Sylff Fellows Mobility Programms ein Konzert in der Joanina-Bibliothek in Coimbra / Portugal
2006 im Rahmen des Sylff Fellows Mobility Programms beim SYLFF Chamber Music Seminar an der Juilliard School / New York
2007 beim Sylff Fellows Mobility Program SYLFF Chamber Musik Seminar am Conservatoire national superieur de musique et de danse de Paris.
Beim Chopin-Festival in Gaming, beim Festival Amber Baltic in Miedzyzdroje, dem 7. Festiwal Muzyki Instrumentalnej mit Piotr Janosik und Maria Szwajger-Kulakowska.
Solistisch mit dem Orchestre de Chambre du Lausanne, der Sinfonia Varsovia, der Capella Bydgostiensis, der Slowakischen Philharmonie, mit symphonischen Orchestern in Gdansk, Olsztyn, Rzeszow, Bydgoszcz, Lodz, mit der Webern Sinfonietta im Radiokulturhaus des ORF in Wien und in der National-Bibliothek / Wien.

Besuch von Meisterklassen bei I. Haendel, M. Jaszwili, Jadwiga Kaliszewska, Konstanty Andrzej Kulka, Pierro Farulli, Y. Kaplinsky, bei
I. Oistrach, P. Munteanu Bei der Verbier Festival Academy (Schweiz), im Chateau de la Hulpe (Belgien), an den Zenon Brzewski International Music Courses in Lancut.



Eszter Haffner

Eszter Haffner, 1969 in Budapest geboren, kam bereits mit 13 Jahren in die Begabten-Klasse an der Budapester Musikakademie zu Professoren wie András Kiss, Ferenc Rados und György Kurtág. Nach Abschluss dieses Studiums in Budapest inskribierte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Gerhard Schulz und Josef Sivó. Ebendort 1993 ihr Diplom mit einstimmiger Auszeichnung und Würdigungspreis des Unterrichtsministeriums. 1995 Gaststudium Holland bei Viktor Libermann und Philip Hirschhorn, 1987-1995 Meisterkurse bei Lorand Fenyves, Sándor Végh, Alberto Lysy, Tibor Varga und Igor Ozim.

Eszter Haffner war Stipendiatin der Alban-Berg-, der Martha-Sobotka, der Erasmus-, der Janecek- und der Ziehrer-Stiftung Wien sowie des PE Förderkreises in Mannheim. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe: u. a. Koncz János Violinwettbewerb in Szombathely (1980), Concertino Praha (1982), Jugend musiziert (1984), Internationaler Kammermusikwettbewerb in Trapani (1989), Internationaler Kammermusikwettbewerb in Caltanissetta und Trapani (1990), Stefani Hohl Violinwettbewerb Wien (1992). 1991 wurde ihr für ihre künstlerische Tätigkeit die Österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

Sie wirkte bei unzähligen Musikfestivals wie dem Menuhin Festival Blonay, Festival Sion, Prussia Covel, Brighton Festival, Bates Festival, Montana Festival, Kezar Falls Festival, den Brahms-Tagen Mürzzuschlag, Neuberger Kulturtagen, Bregenzer Festspielen, St. Gallen Festival, Klangbogen Wien, Porto Gruaro Festival, Styriarte Graz, Vienna Festival Hongkong, Taipei Festival, Casals Festival Prades u.v.a. mit. Als Solistin und Kammermusikerin (Violine und Bratsche) trat Eszter Haffner mit Künstlern wie Gerhard Schulz, Thomas Kakuska, Valentin Erben, Clemens Hagen, Wolfgang Schulz, Alexander Lonquich, Alexei Lubimov, François Benda, Pamela Frank, Christian Altenburger, Leonard Hokasch, dem Altenberg Trio, dem Artis Quartett, Haydn-Trio, mit Franz Bartolomey, Stefan Vladar, Lars Anders Tomter, Patrick Demenga, Ulf Rodenhäuser, Melvyn Tan, Elisabeth Leonskaja, Markus Schirmer, Bruno Pasquier, Nicolas Chumachenco und Dirigenten wie Marko Letonja, Loris Tjeknavorian und Adam Medveczky auf.

Von 1993 gründete sie mit Teresa Turner Jones und Rudolf Leopold das Haffner Trio und spielte mit diesem Ensemble mehrere CDs mit Werken von Martinu, Kodaly, Schönberg, Beethoven, Schubert, Brahms und Mozart ein. Weiters nahm sie Mozarts Sinfonia concertante (mit Bettina Gradinger) auf, und im Auftrag der Österreichischen Nationalbank eine CD (mit Christian Schuster) mit Musik von Schubert, Schumann und Eisler.

Als Pädagogin sammelte Eszter Haffner Erfahrungen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst als Assistentin der Klasse von Gerhard Schulz, sowie regelmäßig bei Violin- und Kammermusikkursen (a. u. Neuberger Kulturtage, Casals Festival in Prades, Villa Musica/Rheinland-Pfalz, Masterclass Montana, Bates College, in Bozeman, Honkong, Taiwan und an der Toho Universität Tokio). Seit 2002 hat sie eine Professur für Violine an der Kunstuniversität Graz.
Eszter Haffner spielt die Violine "ex Hamma Segelmann" von Michelangelo Bergonzi (Cremona 1750) aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.



Staňa Hezoucky

träumte schon als Kind davon, die Menschen mit Geschichten und Theater zu berühren. Ihren ersten Soloauftritt hatte sie bereits mit zwölf Jahren in Salzburg im kleinen Theater Eizenbergerhof. Es schloss sich ein Studium als Musicaldarstellerin an der Abraxas Musical Akademie in Münschen an, das sie im Jahr 2007 mit dem Diplom beendete. Seither wirkt sie als Sängerin, Autorin und Gesanglehrerin.
Staňa spielte die Coppelia im „Brassmusical Coppelia“, die Serena Katz im Musical „Fame“, die Sally Bowels in „Cabaret“, die Lisa in „Jekyll & Hide“, die Janet in der „Rocky Horror Picture Show“ und war darüber hinaus in weiteren Musical-Galas und Dinner-Shows der Stey-Produktionen zu sehen.
Zurzeit arbeitet sie an Ihrem ersten Gesangs Solo-Album.



Jonas Kägi

Jonas Kägi ist leidenschaftlicher Tänzer und Musicaldarsteller. Er absolvierte seine Ausbildung an der Abraxas Muiscal Akademie in München und schloss 2007 dieses Studium erfolgreich mit dem Diplom ab.
Er spielte die Hauptrolle des Pietro in der Deutschen Uraufführung von „Brassmusical- Copellia“, einen Stark Boy in der “West Side Story“ im Stadttheater Baden, den Fred Casley in „Chicago“ an den Mainzer Kammerspielen, de Goody in „Fame“, wirkte mit an der Deutschen Uraufführung von“ Show Dogs“ sowie bei verschiedenen anderen Musical-Galas. Als Tänzer arbeitete er an der Bayerischen Staatsoper in München, am Staatstheater am Gärtnerplatz, sowie in verschiedenen anderen Balett-Kompanien. Im Oktober ist er im WUK im Stück „Die SOS-Comics“ mit dem Carousel Theater zu sehen.
Jonas Kägi ist auch Hackbrettspieler, arbeitet hin und wieder als Choreograph und unterrichtet an verschiedenen Tanzschulen Ballett, Musicaltanz und gibt Musical Workshops.



Wolfgang Klinser

Wolfgang Klinser wurde 1965 in Oberösterreich in eine Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren von seinem Großvater, der am Konservatorium der Stadt Wien Komposition und Klavier unterrichtethatte.

Nach acht Jahren Klarinettenunterricht an der Musikschule, währenddessen er mehrere Preise beim österreichischen Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erhielt, begann er an der Musikuniversität Wien bei Prof. Horst Hajek das Konzertfach Klarinette zu studieren. Bei seinem Studienabschluss mit Auszeichnung wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst zuerkannt.

Wolfgang Klinser war Soloklarinettist in verschiedenen Orchestern, zuletzt bei den Münchner Philharmonikern, bevor er einem Ruf an die Kunstuniversität Graz folgte und sich der Kammermusik und dem Musizieren in Kammerorchestern verschrieb. Derzeit ist er in der Camerata Salzburg als erster Klarinettist tätig.

Als Solist tritt er regelmäßig in Erscheinung u.a. bei den Salzburger Festspielen mit der Camerata Salzburg, im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Heinrich Schiff sowie mit der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie unter Christopher Hogwood. Kammermusiktourneen führten ihn nach Japan, Italien, Schweiz, Deutschland, England, Venezuela, in den Libanon und in die Vereinigten Arabischen Emirate.



Josef Kolarz-Lakenbacher

Josef Kolarz-Lakenbacher lebt und arbeitet als Klarinettist in der vielfältigen Musikszene in Wien. Neben stilistisch breit gefächerten Projekten mit Alex Miksch, Georg Schmelzer-Zieringer und Angelo da Silva engagiert er sich in der musikalischen Gestaltung von Tanz und Filmproduktionen.



Evgeny Sinaysky

wurde in St. Petersburg (Leningrad) in der ehemaligen Sowjetunion geboren und entstammt einer bekannten Musikerfamilie. Er führt ein reges Konzertleben und verbindet in seinem künstlerischen Schaffen als Vertreter der St. Petersburger Klavierschule russische und westeuropäische Traditionen. Er widmet sich dabei hauptsächlich der Kammermusik und der Pädagogik.
Seine Ausbildung erfolgte an der Spezialschule für begabte Kinder der Litauer Musikakademie in Riga sowie des Konservatoriums in Petersburg, sodann im Vollstudium am Petersburger Institut unter anderem bei Marina Wolf, Tamara Fidler und Sergej Urywaev. Es schlossen sich Auslandsstudien in Den Haag am Königlichen Konservatorium bei Maum Grubert an, dort graduierte mit den Abschlüssen Bachelor - und Master of Arts.
Von 2000 bis zum Jahr 2010 arbeitete er eng mit Prof. Hatto Beyerle zusammen, eine Begegnung, die ihm künstlerisch sehr viel bedeutet.
Er nahm auch an zahlreichen Wettbewerben teil und erhielt so z.B. Preise beim Wettbewerb für junge Pianisten (1984), Riga, beim Internationalen Kammermusikwettbewerb1995 in Heerlen, Niederlande, 1997 ein Diplom beim Schostakowitsch Kammermusikwettbewerb Hannover 1997, den 3. Preis beim ARD-Wettbewerb 1998 zusammen mit der Geigerin Akiko Tanata.
Evgeny Sinaysky absolvierte sehr viele Auftritte, unter anderem im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Großen Saal der Philharmonie St. Petersburg, in der Alten Oper Frankfurt, im Herkulessaal München, in der Liederhalle Düsseldorf, im Concertgebow Amsterdam, im Mozarteum Salzburg. Seine musikalischen Partner waren dabei z.B. Pinchas Zukermann, Janina Jansen, Hermann Krebbers, Helmut Zehetmair, Hatto Beyerle, Michail Kugel, Ivan Monigetti u.a.
Pädagogisch wirkte er unter anderem 1997 bis 2010 als Dozent für Kammermusik am Staatlichen Rimski-Korsakov-Konservatorium in St. Petersburg, 2003 in ebensolcher Funktion noch an der Klavierschule der Philharmonischen Gesellschaft St. Petersburg, 2005 bis 2010 als Klavierbegleiter am Konservatorium in Lahti, Finnland und bei zahlreichen Sommerakademien in der EU.
Seit 2010 Lehrbeauftragter für „Duo-Class“ an der Hochschule für Musik in Essen und eben-so seit 2010 Klavierbegleiter an der Abteilung für Streichinstrumente der Konservatorium Wien Privatuniversität.



Katharina Traunfellner

Studien an der Musikhochschule Köln (Violine bei Prof. Berta Vollmer), am Konservatorium Wien (Violine bei Prof. Alexander Arenkov) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Viola bei Prof. Siegfried Führlinger). Künstlerisches Diplom ebendort.
Seit 1987 Mitglied der Wiener Kammerphilharmonie als Solobratschistin, seit 1990 auch im Wiener Kammerorchester engagiert.
Seit 1994 pädagogische Tätigkeit an der Musikschule Perchtoldsdorf (Violine und Viola) und seit 1996 an der Konservatorium Wien Privatuniversität (Viola).



Philip Laminger

Der Jazz-Bassist Philipp Laminger wurde im Oktober 1988 geboren und lebt in Brunn am Gebirge / NÖ. Nach seiner Reifeprüfung an der AHS in Mödling begann er 2008 an der Konservatorium Wien Privatuniversität ein Jazz-Bass Studium bei Ulrich Langthaler, 2009 ebendort noch ein weiteres Studium in Jazz-Komposition und Arrangment (bei Andrew Middleton). Während seiner Gymnasialzeit hatte er sich ebenfalls schon einschlägig vorgebildet (2003-2005 E-Bass Unterricht bei Thomas Brandstätter an der Franz-Schmidt-Musikschule in Perchtholdsdorf, 2005-2007 E-Bass Unterricht bei Andreas Tieber an der Joe Zawinul-Musikschule / Gumpoldskirchen und ein Studienjahr am Gustav Mahler Konservatorium 2007-2008 bei Ivan Ruiz Machado).
Philip Laminger erhielt 2010 einen Förderungspreis als Marianne Mendt Yuongster und war im Jahr 2011 beim 10. Fidelio Wettbewerb der Hugo Breitner Gesellschaft Gewinner eines Stipendiums der Tsuzuki-Stiftung.
Der Musiker arbeitete bisher mit Andy Middleton, Denise de Macedo, Norbert Schneider, dem Gospelchor Leibnitz und den AudioVibes-Studios zusammen und hat eine eigene Band, die Philip Laminger Big Band.
Masterclasses und Workshops absolvierte er bei David Liebman, Jim McNeely, Jimmy Cobb, Paul Imm und Dominique di Piazza.



Vida Vujic

Vida Vujic wurde in Paracin in Serbien geboren. Sie begann mit dem Cellospiel im Alter von sechs Jahren und hat eine Musikschule für begabte Kinder in Cuprija absolviert. Mit sechzehn Jahren wurde sie an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz aufgenommen, an der sie nach einem Grundstudium das Magisterstudium bei Prof. Rudolf Leopold mit Aus-zeichnung abschloss. Während dieses Studiums war sie im Studienjahr 2002/03 Stipendiatin ihrer Universität, mit der Verleihung ihres Magistertitels erhielt sie auch den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Von 2005 bis 2010 studierte sie Kammermusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett), Abschluss dieses zweiten Magisterstudiums mit ausgezeichnetem Erfolg.

Sie ist Preisträgerin von internationalen Wettbewerben – erster Preis beim Wettbewerb in Senta/ Ungarn, 1992, erster Preis bei Wettbewerb „Petar Konjocvic“ in Belgrad, 1993, 1995 und 1997, ebenso beim „Musikmarathon“ 1996 in Belgrad, 1994 in Stresa/ Italien, zweiter Preis in Liezen/ Österreich, 2000 und 2002, Finalistin in Usti nad Orlici/ Tschechien 1996, 2006 „Thomastik-Infelt Preis“ den Preis „Stanojlo Rajcic“ für das beste Konzert der Konzertsaison 2006/ 07 in der Galerie „Sanu“ in Belgrad. 2009/10 Trägerin des „Tokyo-Fondation Stipendiums“. 2010 in die „Ö1-Talentebörse“ aufgenommen.

2008 Gründung des „Duo BraVu-ra“ zusammen mit dem Pianisten und Geiger Maximilian Bratt, dieses Duo gewann 2008 den Residenz-Wettbewerb der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Seit Sommer 2009 an intensive Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gregor Urban, unter anderem beim „Kammermusikprojekt Transdanube“.

Meisterkurse hat sie bei den Mitgliedern des Altenberg-Trios absolviert, bei F. Zwiauer, bei A. Keller (Keller-Quartett), J. Kluson (Prazak-Quartett), I. Kucher, D. Levin, I. Monighetti, L. Hopkins, K. Jankoviv, I. Chang-Cho u.a. besucht.

Sie ist sowohl solistisch mit Orchester als auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten in Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Serbien aufge-treten, z.B. beim Festival „Strings only“ in Zadar/ Kroatien, beim „Internationalen Cello-Fest“ in Belgrad, bei der „Internationalen Woche der Begegnung“, „Best Of“ und „Lange Nacht der Musik“ in Österreich, Aufnahmen für Radio und TV bei RTS, Radio Belgrad, Radio Ö1 und ORF-TV. 2009 Auftritt in der Konzertreihe „uno-due-tre“ im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien. 2007 und 2010 Teilnahme an den Konzerten der „Österreich-Nippon Gesellschaft“ im Wr. Konzerthaus und beim 1. Beethovenfestival Wien und Konzerten des Beethovencenter Vienna.

Besonders möchte sie auf ihre Zusammenarbeit mit dem Komponisten Nigel Osborne hinweisen, dessen ganzes Werk für Cello Solo sie im Rahmen der „Internationalen Sommerakademie Wien Budapest“ aufgeführt hat.



Yu-Chen Chiu

wurde in Taipei, Taiwan, geboren und begann im fünften Lebensjahr Klavier zu spielen. In der Folge widmete sie sich nacheinander dem Violinspiel und dem Spiel des Englischhorns, bevor sie sich für die Viola als ihr Instrument entschied. Nach entsprechende Studien in Taiwan kam sie im Jahre 2003 nach Ouml;sterreich, um an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Klos das Konzertfach-Studium Viola zu beginnen. 2008 legte sie erfolgreich die Erste Diplomprüfung dieses Studiums ab, danach wechselte sie in die Klasse von Prof. Wincor, wo sie seither ihr Studium fortsetzt.
Sie ist sehr rege im kammermusikalischen Bereich tätig und nahm an zahlreichen Meisterkursen (zB. bei Lars Andrs Tomter, Kim Kashkasian, Morton Carlson, Barbara Westphal, Rudolf Haken) teil. Seit 2010 spielt sie im Orchesterverein "Wiener Akademie" viele Konzerte in Europa und Asien.



Irena Zagorac

wurde am 25.09.1986 in Novi Sad (Serbien) in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von neun Jahren begann sie das Violoncellospiel bei Prof. Judit Niderholcer-Josifoska in der Musikschule "Isidor Bajic" (1995-2001) zu erlernen. Erste Auftritte ebendort folgten. 2001 wechselte sie an das Musikgymnasium "Isidor Bajic" in ihrer Heimatstadt, daran schloss sich ein Violoncello-Studium an der Akademie der Künste in Novi Sad bei Prof. Mag. Dejan Bozic an, das sie mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Von 2005 -2009 Bachelorstudium an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Mag. Jontscho Bayrov (Abschluss mit Auszeichnung). Seit 2009 Master-Studium Violoncello ebendort bei Christoph Stradner (1. Solocellist der Wiener Symphoniker).
Irena Zagorac ist Preisträgerin von Wettbewerben, sie erlangte solistisch mehrmals den ersten Preis beim nationalen Wettbewerb Serbien (2000, 2002, 2004), den ersten Platz beim internationalen Wettbewerb "Petar Konjovic" (2000 und 2001) und als Kammermusikerin zahlreiche weitere bei einschlägigen Bewerben. Zudem wurde ihr zwei Mal ein Anerkennungspreis des Ministeriums der Vojvodina vergeben (2001 und 2002).
Die Cellistin absolvierte zahlreiche Auftritte als Kammermusikerin, Solistin ("Cellofest 02" in Belgrad 2004, im Wiener Ehrbarsaal 2007) und als Mitglied verschiedener Ochestervereinigungen (Young Musicians International Symphony Orchestra, im Central European Initiative Young Orchestra als Solocellistin, Wiener Jeunesse Orchester, Metropolitan Kammerorchester, Vojvodina Symphoniker) in Österreich, Italien, Slowakei, Kroatien, Serbien, Rumänien, Frankreich und in der Schweiz.
Ihre Teilnahme an Meisterkursen von u.a. Imre Kalman, Ksenija Jankovic, Orfeo Mandozzi, Anatoli Krastev, Stefan Popov, Alexander Baillie, Rocco Filippini und Maria Kliegel runden ihr musikalisch-künsterisches Bild ab.



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Klavierbegleiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streich- und andere Saiteninstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka und P. Gospodinov, seit 2005 Zusammenarbeit mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist




Wie in der vergangenen Saison 2009/10 soll auch im Frühjahr 2011 der im Herbst 2010 mit einem Klavierabend begonnene Konzertzyklus "Kammermusikprojekt Transdanube 2010/11" fortgesetzt werden. Dies ist ein Zyklus, der in seiner Atmosphäre, Organisation und Programmierung eigens auf den Veranstaltungsort "Mautnerschlössl" abgestimmt ist und den es in seiner musikalischen Dichte, Dynamik und Originalität so noch nie im XXI. Wr. Gemeindebezirk gegeben hat. Gemeinsam mit befreundeten Musikern - jungen Talenten und renommierten Instrumentalisten, die auf nationaler und internationaler Ebene tätig sind - gestaltet der Pianist Gregor Urban eine Konzertreihe, deren Recitals Werke aus dem weiten Repertoire der Kammermusik umfassen. Das Augenmerk ist dabei auf ein originelles und pointiertes Programmkonzept gerichtet und entfernt sich dadurch vom üblichen "Klassikprogramm". Einzelne Werke werden dem Publikum von Seiten der Interpreten auch gesprächsweise nahe gebracht.

Der Eintritt für die Konzerte beträgt Euro 12, ermäßigt und für Studenten Euro 7.

Sa 22. Jan. 2011, 19.30 Uhr, 2. Konzert:
"Dialoge II"


Katharina Traunfellner, Viola
Vida Vujic, Cello
Wolfgang Klinser, Klarinette
Gregor Urban, Klavier

interpretieren Werke von J. Brahms (Cellosonate op.99, Sonate op.120/1 für Viola und Klavier u. a.) und M. Bruch (op.83)

Programm des 2. Konzertes


Sa 26. Feb. 2011, 19.30 Uhr, 3. Konzert:
"Schumann und Brahms"


Eszter Haffner, Violine
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit der Violinsonate a-moll op.105 von R. Schumann, dem Klaviertrio c-moll op.101 und der Violinsonate G-Dur op.78 von J. Brahms

Programm des 3. Konzertes


Sa 9. April 2011, 18.00 Uhr, 4. Konzert:
Kammermusikmarathon "Romantik"


Anita Götz, Sopran
Bernhard Melbye Voss, Horn
Lea Birringer, Violine
Valya Dervenska, Violine
Maximilian Bratt, Violine
Yushan Li, Viola
Vida Vujić, Cello
Lajos Horváth, Gitarre
Susanne Heinzinger, Flamenco Tanz
Gregor Urban, Klavier

spielen in einem dreiteiligen Konzertabend Werke von Fr. Schubert ("Auf dem Strome" D 943), R. Schumann (Adagio und Allegro für Horn und Klavier, op.80, Liederkreis op.39), das Klaviertrio H-Dur op.8 von J. Brahms, Kompositionen von N. Paganinni und E. Ysaÿe sowie das Gitarren-Quintett D-Dur von L. Boccherini mit einer Flamenco-Choreografie.

Programm des 4. Konzertes


Sa 21. Mai 2011, 19.30 Uhr, 5. Konzert:
"Con temperamento"


Lionel Bozek, Jazzgitarre
Maximilian Bratt, Violine
Paul Friesenbichler, Gitarre
Franz Griesler, Bass
Yasemin Lausch, Percussion und Schlagzeug
Eva Langöcker, Gitarre
David Siedl, Gitarre
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

Mit Werken von A. Piazzolla (Le grand Tango, Oblivion), L. Brouwer (Tres danzas conzertantes), Cl. Bolling (Concerto for Jazz-Trio and Guitar), Brigitte Markl, D. Siedl u.a.

Ein Konzertabend mit einem Programm, das von südamerikanischem Flair ausgehend verschiedene folkloristische und jazzige Elemente beinhaltet und schöpferische Moment des Improvisierens mit einbezieht. Es würde uns freuen Euch / Sie bei diesem originellen Konzertabend begrüßen zu können.

Programm des 5. Konzertes








Foto (c) Felix Broede

Lea Birringer

Lea wurde 1986 in Quierschied (Saarland) geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel. Schon während ihrer Schulzeit wurde sie in die Hochbegabtenklasse der Universität „Mozarteum“ in Salzburg aufgenommen. Nach ihrem Abitur begann Lea ihr Studium bei dem renommierten Prof. Igor Ozim und absolvierte ihr Examen mit Aus- zeichnung. Zur Zeit setzt sie ihre Studien bei Prof. Pavel Vernikov am Konservatorium in Wien fort.
Der 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" 2004 war der Auftakt für eine Reihe von ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben in Italien, Deutschland und Österreich, wo sie u.a. 2008 den 15. Internationalen Violinwettbewerb „Johannes Brahms in Pörtschach gewann.
Diese Erfolge veranlassten ihre Heimatstadt Saarbrücken, sie und ihre Schwester Esther (Klavier) mit dem „Kulturpreis für junge Nachwuchskünstler“ auszuzeichnen. Kürzlich gewann Lea zusammen mit ihrer Schwester Esther den 1. Preis sowohl beim internationalen Kammermusikwettbewerb "Premio Vittorio Gui" in Florenz als auch beim internationalen Kammermusikwettbewerb "Città di Pinerolo".
Als Stipendiatin und Preisträgerin des 13. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumenten- fonds der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Lea Birringer seit Februar 2005 eine Violine von Gianbattista Ceruti, Cremona ca. 1800, eine treuhänderische Eingabe der Dr. Meyer Struckmann-Stiftung.



Lionel Bozek

Der 1984 in Frankreich geborene Gitarrist besuchte das Lycee France in Wien. Danach studierte er an der Konservatorium Wien Privatuniversität Klassische Gitarre und Jazzgitarre. Beide Studien beendete er mit dem akad. Grad Bachelor of Arts. Er erweiterte seine musikalischen Horizont unter anderem bei Meistkursen mit David Russel und Karl Ratzer. Der Künstler gibt Konzerte als Mitglied unterschiedlicher Formationen in Frankreich, Ungarn und Österreich.



Maximilian Bratt

ist 1978 in Stockholm, Schweden geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. In seinen ersten musikalischen Eindrücken durch Kammermusik geprägt erhielt er bereits in jungen Jahren Unterricht im Klavier- und Violinspiel. Für beide Instrumente absolvierte er in der Folge jeweils ein eigenes Studium, er erhielt zu diesem Zweck 1997 ein "Foundation Scholarship" und bestand im Juli 2001 am "Royal College of Music" in London sein Examen für Klavier (Prof. Irina Zaritskaya) und für Violine (Prof. Felix Andrievsky) mit Auszeichnung.
Maximilian Bratt erhielt verschiedenen Preise und Auszeichnungen, so im Jahr 2001 den "Vivian Hamilton Preis" für seine Interpretation von Klavierwerken Fr. Chopins sowie den "V.H. Reed Preis" für sein Violinspiel.
Seit 2002 lebt er in Österreich und absolviert derzeit ein Kammermusikstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Zahlreiche Auftritte als Solist, auch als Solist auf beiden Instrumenten im selben Konzert, und als Kammermusiker in England, Griechenland (Sommerfestival Ohrid / Macedonien), Portugal, Spanien, Schweden, Russland und Weißrussland sowie in Österreich. In den letzten Jahren wurde er mehrfach von der Internationalen Chopin-Gesellschaft eingeladen, in der Kartause Gaming und in Wien aufzutreten.



Valya Dervenska

Valya Dervenska wurde am 22.12.1981 in Ruse, Bulgarien, geboren.
Den ersten Geigeunterricht erhielt sie mit 5 Jahren von Yuliana Manolova an der nationalen Musikschule "Lyubomir Pipkov" in Sofia.
1996 - 2000 war sie Studentin der Klasse von Prof. Yossif Radionov an derselben Schule, wo sie mit Auszeichnung maturierte, wonach sie Mitglied der staatlichen bulgarischen Musikakademie wurde. Ab Okt. 2000 studierte Valya Dervenska an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Michael Frischenschlager, wo sie ihr Magisterstudium im Jahr 2008 mit Auszeichnung abschloß. Seitdem hat sie das Studium Streicherkammermusik bei Prof. Johannes Meissl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien belegt, in dem sie bereits das zweite Diplom mit Auszeichnung absolvierte.
2004 via Erasmus-Studienaustauschprogramm an der Royal Academy of Music, London, in der Klasse von Prof. Erich Grünberg.
Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen, z.B.: Internationale Sommerakademie Prag-Wien-Budapest 2000-2004; Sommerakademie Mozarteum Salzburg 2001; Internationaler Interpretationskurse Zürich, Schweiz, International Musical Performing Academies and Workshops in Orford, Kanada, sowie in Japan, 2005 - unter anderen mit den Professoren Michael Frischenschlager, Sergiu Schwartz, Angel Stankov, Vladimir Spivakov und Prof. Erich Grünberg.
Soloauftritte bestritt Valya Dervenska mit den Philharmonieorchestern von Sofia, Plovdiv, Burgas, Shoumen, Ruse, Belgrad, Wroclaw, Rzeszow, Sendai, Kammerphilharmonie München etc.; in Zusammenarbeit mit Dirigenten, wie Lutz Köhler, Vassil Kasandjiev, Plamen Djouroff, Jan Latham König, Rossen Milanov, Emil Tabakov, Justus Frantz, u.a.
Sie wurde zu Recitals und Kammermusikkonzerten in Bulgarien, Tschechien, Deutschland, in der Schweiz u.a. sowie zu zahlreichen Rundfunkaufnahmen mit dem Bulgarischen staatlichen Rundfunk eingeladen. Valya Dervenska ist Laureatin zahlreicher Violinwettbewerbe sowie Trägerin von Auszeichnungen und Stipendiatin einiger Stiftungen (Feiling-Stiftung, Alban Berg Stiftung, Verein der Freunde der Musikuniversität):
1.Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb "Concertino Praga", Tschechien 1999; 1.Preis beim XVII.internationalen Kammermusikwettbewerb in Thessaloniki, Griechenland 2007 mit Trio D’Ante Vienna; 1.Preis beim internationalen Wettbewerb "George Enescu", Rumänien 1999; 1.Preis beim internationalen Wettbewerb "Jeunesses Musicales", Serbien 2001; Weiters Prisee bei Wettbewerben in Bled, Slovenien 2004, in Sendai, Japan 2004, nationaler Wettbewerb "Dobrin Petkov", Plovdiv, Bulgarien 1998, "Svetoslav Obretenov", Provadia, ,"Pancho Wladigeroff" in Shoumen, Bulgarien,1999; 1.Preis beim internationalen Wettbewerb der Universität für Musik und darstellende KunstWien, "Stefanie Hohl" 2006.
Im Sommer 2002 erhielt sie an der Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest den "Alban Berg-Preis" für die Aufführung des Violinkonzertes des Komponisten, verliehen von der Alban-Berg-Stiftung. Im Oktober und November 2007 war sie Gastkonzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters von Santiago de Chile, Chile.



Paul Friesenbichler

geb. 1983, Abschluss im Master-Studium des künstlerischen Fachs Gitarre an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Mag. Heinz Wallisch, Internationale Meisterkurse bei Alvaro Pierri, David Russel, Hopkinson Smith u.a. Schwerpunktstudium Popularmusik und Fingerstyle bei Mag. Michael Langer. 
Konzerte in Österreich, der BRD, der Schweiz und in Polen. CD-Produktion als Interpret für zeitgenössische österreichische Gitarrenmusik (INÖK), DVD-Produktion mit dem Beat it - Guitar Percussion Ensemble, TV Live-Auftritte in ORF & Ö1 (Donauinselfest 2009 & 2010, Licht ins Dunkel Show, Beat it & Chris Lohner).
Kompositionen und Arrangements für Gitarre im eigenen Projekt-Studio sowie Notensatz für Musikverlage (UE, EHW). Seit 2007 selbständiger Unternehmer mit eigener Praxis für Körperarbeit und seit 2010 Geschäftsführer von „Fit4Music“ (Fitness & Gesundheit für Musiker).
Seit 2008 wissenschaftliche Biofeedback-Studien für Gitarristen mit Publikationen zum Thema "Analyse und Optimierung von Bewegungsabläufen bei Gitarristen".
Dozent bei der Sommer Akademie Stift Admont, beim Altenburger Musik Akademie, dem Forum-Gitarre Wien, beim Gitarrefestival Rust, A. Bruckner Privatuniversität Linz, Privatuniversität Konservatorium Wien, u.a.



Franz Griesler

wurde 1963 in Wilhelmsburg geboren. Er studierte Baßtuba an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie Kontrabaß bei Harald Putz am Konservatorium der Stadt Wien. Derzeit hat er ein Studium der Baßposaune am Gustav-Mahler-Konservatorium in Wien belegt.
Er absolvierte zahlreiche Auftritte als Mitglied sowohl klassischer Orchester als auch in verschiedenen Jazzformationen. Weiters wirkt er als Dirigent von Chor und Orchester der Pfarrre Wilhelmsburg und als Leiter des Vokalensembles "Mix-Dur". Bei allen diesen unterschiedlichen musikalischen T\E4tigkeiten entstanden auch CD-Aufnahmen.



Anita Götz

Die österreichische Sopranistin Anita Götz studierte Musikwissenschaft an der Universität Wien, ihr Sologesangs-Studium absolvierte sie mit Auszeichnung an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Manfred Equiluz und Julia Conwell. Danach folgte der Masterlehrgang Oper bei Michael Pinkerton mit Auszeichnung. Meisterklassen belegte sie bei KS Hilde Zadek, KS Angelika Kirchschlager, Michael Schade, Mathias Goerne, Roman Trekel, und den Pianisten Malcolm Martineau und Julius Drake. Die junge Sängerin ist Preisträgerin des Jugendwettbewerbes Prima la Musica (2002 und 2004), des 6. Fidelio-Wettbewerbes Wien, Stipendiatin der Yamaha Music Foundation Europe (2007), dreifache Preisträgerin des internationalen Heinrich-Strecker-Wettbewerbes 2009 (1. Preis, Publikums-, und Wienerlied-Preis), sowie zweifache Preisträgerin des Nico-Dostal-Wettbewerbes 2010 (1. Preis und Publikumspreis). Seit 2008 ist Anita Götz in der Ö1 Talentebörse zur Förderung junger österreichischer KünstlerInnen vertreten.
Zu ihren gesungenen Rollen zählen Sandmännchen und Taumännchen ("Hänsel und Gretel") am Wiener Theater Akzent, Despina ("Cosi fan tutte") und Susanna ("Le nozze di Figaro") am Wiener Odeon Theater und auf Einladung der österreichischen Botschaft am Teatro Teresa Carreño, Caracas, Venezuela; Stasi ("Die Csárdásfürstin") an der Wiener Volksoper und in Deutschland und der Schweiz, sowie die Partie der Bella Giretti ("Paganini") bei den Operettenfestspielen Bad Hall (Ö). Erst kürzlich sang sie an der Bühne Baden in der Uraufführung der Märchenöper "Die schöne Wassilissa" von Pavel Singer die Rolle der Fjokla. Ebenfalls an der Bühne Baden war sie als Lorle ("Schwarzwaldmädel") zu erleben. Rege Tätigkeit auch im Bereich geistlicher Musik: u.a. "Missa brevis in C und D", Kröungsmesse (W. A. Mozart), "Nicolai-Messe" und "Kleine Orgelsolomesse" (J. Haydn), "Messe in G-Dur" (F. Schubert), "Messe in D-Dur" (Dvorak) und "Requiem" (G. Fauré).
Als Konzertsolistin trat sie bereits auf allen wichtigen Bühnen ihrer Heimatstadt Wien auf (Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein, Jugendstiltheater, Ehrbarsaal, etc.). Im Sommer 2011 wird Anita Götz  bei den Schlossfestspielen Schwerin 2011 des Mecklenburgischen Staatstheaters als Ännchen ("Der Freischütz") gastieren.



Eszter Haffner

Eszter Haffner, 1969 in Budapest geboren, kam bereits mit 13 Jahren in die Begabten-Klasse an der Budapester Musikakademie zu Professoren wie András Kiss, Ferenc Rados und György Kurtág. Nach Abschluss dieses Studiums in Budapest inskribierte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Gerhard Schulz und Josef Sivó. Ebendort 1993 ihr Diplom mit einstimmiger Auszeichnung und Würdigungspreis des Unterrichtsministeriums. 1995 Gaststudium Holland bei Viktor Libermann und Philip Hirschhorn, 1987-1995 Meisterkurse bei Lorand Fenyves, Sándor Végh, Alberto Lysy, Tibor Varga und Igor Ozim.

Eszter Haffner war Stipendiatin der Alban-Berg-, der Martha-Sobotka, der Erasmus-, der Janecek- und der Ziehrer-Stiftung Wien sowie des PE Förderkreises in Mannheim. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe: u. a. Koncz János Violinwettbewerb in Szombathely (1980), Concertino Praha (1982), Jugend musiziert (1984), Internationaler Kammermusikwettbewerb in Trapani (1989), Internationaler Kammermusikwettbewerb in Caltanissetta und Trapani (1990), Stefani Hohl Violinwettbewerb Wien (1992). 1991 wurde ihr für ihre künstlerische Tätigkeit die Österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

Sie wirkte bei unzähligen Musikfestivals wie dem Menuhin Festival Blonay, Festival Sion, Prussia Covel, Brighton Festival, Bates Festival, Montana Festival, Kezar Falls Festival, den Brahms-Tagen Mürzzuschlag, Neuberger Kulturtagen, Bregenzer Festspielen, St. Gallen Festival, Klangbogen Wien, Porto Gruaro Festival, Styriarte Graz, Vienna Festival Hongkong, Taipei Festival, Casals Festival Prades u.v.a. mit. Als Solistin und Kammermusikerin (Violine und Bratsche) trat Eszter Haffner mit Künstlern wie Gerhard Schulz, Thomas Kakuska, Valentin Erben, Clemens Hagen, Wolfgang Schulz, Alexander Lonquich, Alexei Lubimov, François Benda, Pamela Frank, Christian Altenburger, Leonard Hokasch, dem Altenberg Trio, dem Artis Quartett, Haydn-Trio, mit Franz Bartolomey, Stefan Vladar, Lars Anders Tomter, Patrick Demenga, Ulf Rodenhäuser, Melvyn Tan, Elisabeth Leonskaja, Markus Schirmer, Bruno Pasquier, Nicolas Chumachenco und Dirigenten wie Marko Letonja, Loris Tjeknavorian und Adam Medveczky auf.

Von 1993 gründete sie mit Teresa Turner Jones und Rudolf Leopold das Haffner Trio und spielte mit diesem Ensemble mehrere CDs mit Werken von Martinu, Kodaly, Schönberg, Beethoven, Schubert, Brahms und Mozart ein. Weiters nahm sie Mozarts Sinfonia concertante (mit Bettina Gradinger) auf, und im Auftrag der Österreichischen Nationalbank eine CD (mit Christian Schuster) mit Musik von Schubert, Schumann und Eisler.

Als Pädagogin sammelte Eszter Haffner Erfahrungen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst als Assistentin der Klasse von Gerhard Schulz, sowie regelmäßig bei Violin- und Kammermusikkursen (a. u. Neuberger Kulturtage, Casals Festival in Prades, Villa Musica/Rheinland-Pfalz, Masterclass Montana, Bates College, in Bozeman, Honkong, Taiwan und an der Toho Universität Tokio). Seit 2002 hat sie eine Professur für Violine an der Kunstuniversität Graz.
Eszter Haffner spielt die Violine "ex Hamma Segelmann" von Michelangelo Bergonzi (Cremona 1750) aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.



Copyright: Thomas Heinzinger

Susanne Heinzinger

Als Kind und Jugendliche Ausbildung in Ballett, Jazz und Modern an verschiedenen Tanzstudios in Wien sowie Unterricht in Klavier, Flöte und Gitarre. Von 1989 bis 1991 war ich Mitglied des Wiener Jeunesse Chores und Turniertänzerin für Standard und Latein, danach Tänzerin der Modern Dance Gruppe Projekt unter Martina Sagmeister. Durch das Spanischstudium in Granada kam ich mit dem Flamenco in Kontakt - mein ganzes Interesse und meine Begeisterung gilt seither dem Flamenco!

Es folgte die Flamencoausbildung in Granada, Sevilla und Jerez bei namhaften großen Säulen des Flamencotanzes wie Angelita Gomez, Blanca del Rey, Manolo Marín, Manolete und el Guito, sowie bei jungen innovativen Künstlern, die heute den modernen Flamenco in Spanien prägen: Angeles Gabaldon, Rafaela Carrasco, Eva la Yerbabuena, Javier Latorre, Belen Maya und Mercedes Ruiz, und ich freue mich noch auf viele gute Impulse und Kooperationen auf dem Weg durch mein Flamencoleben!

2004 Gründung der Academia Flamenca in WIen mit einem breiten Angebot an Flamencotanzkursen und Workshops, Leitung des Ensembles der Academia Flamenca, seitdem Tanztheaterproduktionen und Gemeinschaftsproduktionen mit spanischen Tänzerinnen (Angeles Gabaldon, Silvia de Paz, Yolanda Osuna) in Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Martin Kelner.

Seit über 15 Jahren arbeite ich als Choreographin und Tänzerin an verschiedenen Theatern (" El hombre y su sombra" im Rahmen des Hallamasch - Wien, "Egmont" mit Willi Praml Ensemble - Frankfurt, Oper "Carmen" mit Staatstheater - Mainz) und realisiere seit 2003 eigene, auch spartenübergreifende Tanztheaterproduktionen: "En Camino", ein Tanztheater mit Tänzern des Tango Argentino und Step, "Dos Mujeres" mit Angeles Gabaldon aus Sevilla, "Flamenco a dos" mit Yolanda Osuna/Cordoba.

Meine aktuellen Eigenproduktionen sind "GOYA - Impresiones Flamencas", "A Contratiempo" mit Silvia de Paz/Sevilla, das Kindertanztheater "Ferdinand, ein junger Stier" und Flamenco & Klassik zum 100. Todestag von Albeniz.



Lajos Horváth

Geboren 1981 in Budapest, Ungarn.
1996-1999 Gitarreunterricht bei Prof. Miklós Mosóczi, Konservatorium „George Cziffra”, Budapest. Sodann 1999-2003 Studium an der Franz Liszt Hochschule für Musik bei Miklós Mosóczi, seit 2003 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Walter Würdinger. Ab 2007 ebendort Doktoratstudium.
Zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, Österreich u. a. Preisträger beim internationalen Gitarrenwettbewerb „Karl Scheit” 2006. Solistische Auftritte und Tätigkeit an der Wiener Staatsoper, Volksoper, Kammeroper und in Ensembles für Neue Musik, u. a. bei „Wien modern” mit dem Ensemble des 20. Jahrhunderts. Abschluss des Konzertfachstudiums mit einstimmiger Auszeichnung und Würdigungspreis des Rektors.



Wolfgang Klinser

Wolfgang Klinser wurde 1965 in Oberösterreich in eine Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren von seinem Großvater, der am Konservatorium in Wien Komposition und Klavier unterrichtete.

Nach acht Jahren Klarinettenunterricht an der Musikschule währenddessen er mehrere Preise beim österreichischen Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erhielt, begann er an der Musikuniversität Wien bei Prof. Horst Hajek Konzertfach Klarinette zu studieren. Beim Abschluss mit Auszeichnung wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst zuerkannt.

Wolfgang Klinser war Soloklarinettist in verschiedenen Orchestern, zuletzt bei den Münchner Philharmonikern bevor er einem Ruf an die Kunstuniversität Graz folgte und sich der Kammermusik und dem Musizieren in Kammerorchestern verschrieb. Derzeit ist er im Wiener KammerOrchester und in der Camerata Salzburg als erster Klarinettist tätig.

Als Solist tritt er regelmäßig in Erscheinung u.a. bei den Salzburger Festspielen mit der Camerata Salzburg, im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Heinrich Schiff sowie mit der Österreichisch-Ungarischen Haydnphilharmonie unter Christopher Hogwood. Kammermusiktourneen führten ihn nach Japan, Italien, Schweiz, Deutschland, England, Venezuela, in den Libanon und in die Vereinigten Arabischen Emirate.
12/2010



Eva Langöcker

Eva Langöcker wurde 1979 in Wien geboren. Ersten Gitarreunterricht erhielt sie von Robert Brojer. Mit fünfzehn Jahren begann sie an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Fr. Mag. Susanna Löffler Gitarre zu studieren. Ebendort auch Abschlüsse der Studien Instrumentalpädagogik und Konzertfach Gitarre und anschließend des Masterstudiums Gitarre mit Auszeichnung. Außerdem schloss sie sie ihr Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien mit dem akademischen Grad Mag.phil. ab.
Während ihrer Studienzeit absolvierte sie zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Manuel Barrueco, David Russell, Konrad Ragossnig, William Kannengiser, Aniello Desiderio. Außerdem belegte sie einen postgradualen Lehrgang für Gitarre bei Alexander Swete an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Sie absolvierte zahlreiche Auftritte, sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen. Seit dem Mai 2010 ist sie Mitglied des international bekannten Gitarrenensembles Gitarrissima. Zurzeit unterrichtet sie an den Musikschulen Poysdorf, Wien Favoriten und Rudolfsheim-Fünfhaus.



Yasemin Lausch

Yasemin Lausch wurde 1989 in Wien geboren. Sie entdeckte früh ihre musikalische Begeisterung für das Schlagzeug und begann im Alter von 8 Jahren Unterricht dafür zu nehmen. Erste Live- Erfahrungen sammelte sie mit ihrer Schulband bei Konzerten im Planet Musik, in der Szene Wien, am Donauinselfest Wien, Frauenlauf Wien und ähnlichen Veranstaltungen, sowie bei Musicalaufführungen.
Nach dem erfolgreichen Ablegen ihrer Matura begann sie im Herbst 2008 das Bachelorstudium für Jazzschlagzeug an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Zur Zeit tritt sie mit dem "Maria Salamon Quartett" auf, das in die Welt des Latin- Jazz vor allem mit Eigenkompositionen eintaucht.



Yushan LI

Yushan Li wurde 1988 in China geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht von Dengyun Wang und studierte ab 1999 an der Nanjing Art School. Mit 14 Jahren wechselte sie zur Viola und gewann ein Stipendium für ein Studium bei Bogdan Denysko in Kiev, Ukraine. 2005 setzte Yushan Li ihre Ausbildung in Österreich fort, wo sie 2010 ihr Konzertfachstudium bei Prof. Wolfgang Klos und Ulrich Schönauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung erfolgreich abschloss. Gleichzeitig studierte sie Streicherkammermusik bei Prof. Johannes Meissl.
Yushan Li ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie des Jugend-Kammermusikwettbewerbs der Ukraine (2003), des Int. Brahms Wettbewerbs (2008),Pörtschach und des Int. Ernst Wettbewerbs (2009). 2010 erarbeitete sie mit Krzysztof Penderecki sein "Cadenza für Viola solo" und wurde für ihre Interpretation dieser Komposition mit dem "Egon Gas" Preis ausgezeichnet. Anschließend spielte sie dieses Werk für den ORF ein.

Yushan Li ist eine gefragte Kammermusikerin und Mitglied der ATOUT-Kammermusikgruppe Niederösterreich. Als Solistin konzertierte sie mehrmals mit der Alpen-Adria-Kammerphilharmonie in Italien und Österreich. Darüber hinaus wirkte sie im Wiener Jeunesse Orchester, Haydn Orchester Eisenstadt, der Wiener Koreanischen Philharmonie, und als Stimmführerin im Pazifik Jungend Orchester Wien, der Jugend Philharmonie Wien mit, Substitutentätigkeit im Grazer Philharmonischen Orchester sowie den Wiener Symphonikern.



David-Christopher Siedl

David Siedl wurde 1988 geboren, lebt seit seiner Kindheit in österreich, er begann 1994 mit dem Gitarrespiel bei Peter Rauscher, es kamen Schlagzeug und Klavier als weitere Instrumente dazu, 2002 – 2004 erhielt er Privatunterricht von Prof. Walter Haberl in Wien.
2004 inskribierte er an der Konservatorium Wien Privatuniversität das Bachelor- Studium für Gitarre bei Mag. Susanna Löffler und Mag. Walter Langer, das er im Jahre 2008 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Seit 2008 verfolgt er ebendort ein Masterstudium Gitarre mit dem Schwerpunkt Popularmusik.
Er hat darüber hinaus an verschiedenen Seminaren und Meisterkursen teilgenommen, so bei Remi Boucher 2000 in Krems, 2001 am Seminar "Pottensteiner Gitarrentage" mit Marco Diaz Tamayo, Antonio Rodriguez und Walter Haberl, bei David Russel im Rahmen der "Aschaffenburger Gitarrentage".
Ebenso ist er Preisträger des Prima la musica Landeswettbewerbs Wien 2001, des Prima la musica Bundeswettbewerbs in Graz 2001 (beide mit der Beurteilung "Hervorragender Erfolg") und des Prima la musica Landeswettbewerbs Nö 2002. Weiters erhielt er den Talente Förderungspreis der Kremser Bank beim "award4you" 2003 mit der Eigenkomposition "Flarumba", und dort wiederum auch 2005 den 1.Preis mit "Freestyler".
David Siedl hat viele Auftritte im Rahmen von Konzerten, Lesungen, Vernissagen u.ä. absolviert.
Einen großen Raum seines musikalischen Denkens nimmt das Komponieren eigener Kompositionen verschiedener Stilrichtungen ein, die nach eigener Aussage Klassik, Folklore, Jazz und Verwandtes miteinander verbinden wollen.



Katharina Traunfellner

Studien an der Musikhochschule Köln (Violine bei Prof. Berta Vollmer), am Konservatorium Wien (Violine bei Prof. Alexander Arenkov) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Viola bei Prof. Siegfried Führlinger). Künstlerisches Diplom ebendort.
Seit 1987 Mitglied der Wiener Kammerphilharmonie als Solobratschistin, seit 1990 auch im Wiener Kammerorchester engagiert.
Seit 1994 pädagogische Tätigkeit an der Musikschule Perchtoldsdorf (Violine und Viola) und seit 1996 an der Konservatorium Wien Privatuniversität (Viola).



Bernhard Voss

Bernhard Melbye Voss wurde in Odense, Dänemark, geboren. Er studierte Horn und Klavier am „Det Jyske Musikkonservatorium“ in Århus, Dänemark, wo er 2007 sein Bachelordiplom für beide Instrumente absolvierte. Seit 2007 studiert er Horn bei Prof. Janezic an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien, seit 2010 Konzertfach Klavier bei Prof. Zeilinger an der Anton Bruckner Privatuniversität, Linz. Er ist Preisträger mehrerer Klavierwettbewerbe und war mehrmals Stipendiat des „Wilhelm Hansen Fonds“. Bernhard Voss wirkte bei zahlreichen Konzerten in zahlreichen Ländern Europas sowie in China und Australien mit.



Vida Vujic

Vida Vujic wurde in Paracin in Serbien geboren. Sie begann mit dem Cellospiel im Alter von sechs Jahren und hat eine Musikschule für begabte Kinder in Cuprija absolviert. Mit sechzehn Jahren wurde sie an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz aufgenommen, an der sie nach einem Grundstudium das Magisterstudium bei Prof. Rudolf Leopold mit Aus-zeichnung abschloss. Während dieses Studiums war sie im Studienjahr 2002/03 Stipendiatin ihrer Universität, mit der Verleihung ihres Magistertitels erhielt sie auch den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Von 2005 bis 2010 studierte sie Kammermusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett), Abschluss dieses zweiten Magisterstudiums mit ausgezeichnetem Erfolg.

Sie ist Preisträgerin von internationalen Wettbewerben – erster Preis beim Wettbewerb in Senta/ Ungarn, 1992, erster Preis bei Wettbewerb „Petar Konjocvic“ in Belgrad, 1993, 1995 und 1997, ebenso beim „Musikmarathon“ 1996 in Belgrad, 1994 in Stresa/ Italien, zweiter Preis in Liezen/ Österreich, 2000 und 2002, Finalistin in Usti nad Orlici/ Tschechien 1996, 2006 „Thomastik-Infelt Preis“ den Preis „Stanojlo Rajcic“ für das beste Konzert der Konzertsaison 2006/ 07 in der Galerie „Sanu“ in Belgrad. 2009/10 Trägerin des „Tokyo-Fondation Stipendiums“. 2010 in die „Ö1-Talentebörse“ aufgenommen.

2008 Gründung des „Duo BraVu-ra“ zusammen mit dem Pianisten und Geiger Maximilian Bratt, dieses Duo gewann 2008 den Residenz-Wettbewerb der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Seit Sommer 2009 an intensive Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gregor Urban, unter anderem beim „Kammermusikprojekt Transdanube“.

Meisterkurse hat sie bei den Mitgliedern des Altenberg-Trios absolviert, bei F. Zwiauer, bei A. Keller (Keller-Quartett), J. Kluson (Prazak-Quartett), I. Kucher, D. Levin, I. Monighetti, L. Hopkins, K. Jankoviv, I. Chang-Cho u.a. besucht.

Sie ist sowohl solistisch mit Orchester als auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten in Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Serbien aufge-treten, z.B. beim Festival „Strings only“ in Zadar/ Kroatien, beim „Internationalen Cello-Fest“ in Belgrad, bei der „Internationalen Woche der Begegnung“, „Best Of“ und „Lange Nacht der Musik“ in Österreich, Aufnahmen für Radio und TV bei RTS, Radio Belgrad, Radio Ö1 und ORF-TV. 2009 Auftritt in der Konzertreihe „uno-due-tre“ im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien. 2007 und 2010 Teilnahme an den Konzerten der „Österreich-Nippon Gesellschaft“ im Wr. Konzerthaus und beim 1. Beethovenfestival Wien und Konzerten des Beethovencenter Vienna.

Besonders möchte sie auf ihre Zusammenarbeit mit dem Komponisten Nigel Osborne hinweisen, dessen ganzes Werk für Cello Solo sie im Rahmen der „Internationalen Sommerakademie Wien Budapest“ aufgeführt hat.



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Lehrauftrag als Klavierbegleiter am Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streichinstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit seinem Duopartner, dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka, seit 2005 gemeisame Auftritte mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist









Das "Kammermusikprojekt Transdanube" ist eine Konzertreihe, die originelle Programmkonzepte aus dem vielfältigen Bereich der Kammermusik anbietet. Die Ausführenden sind dabei zum einen junge, aufstrebende Talente, zum anderen arrivierte MusikerInnen, die auf nationaler und internationaler Ebene tätig sind. Der Bogen der einzelnen Konzertveranstaltungen reicht dabei vom Solo-Recital, Liederabenden, Sonatenprogrammen bis zum Kammermusik-Marathon, bei dem verschiedene InstrumentalistInnen einander in vielfältigen Ensemblekombinationen begegnen.
Die pointierte Programmgestaltung der Konzertabende weicht dabei immer wieder von der üblichen Erwartungshaltung ab, sei es durch die Aufführung von sehr selten zu hörenden Werken des Repertoires oder durch Einbeziehung von Neuer Musik bis hin zum Jazz - wie im "Transdanube"-Zyklus der letzten Saison. Der Pianist Gregor Urban organisiert dieses Kammermusikprojekt und ist dabei gleichzeitig ein zentraler Mitwirkender bei den einzelnen Recitals, die im ansprechenden Ambiente des Festsaals im Mautnerschlössl, 1210 Wien, Pragerstr. 33, stattfinden.

Der Eintritt für die Konzerte beträgt Euro 12, ermäßigt und für Studenten Euro 7.

Sa, 30. Okt 2010, 19 Uhr 30
Transdanube Autumn Special
Klavierrecital Gregor Urban

L.v.Beethoven
    Sonate Nr.17 d-moll, op.31/2 ("Sturm")
Fr. Chopin
    Vier Mazurken op.41
    Nocturne H-Dur, op.62/1
    Valse e-moll, KK IVa/15

    Etude As-Dur, op.25/1
    Etude gis-moll, op.25/6
    Etude f-moll, op.10/9
    Etude As-Dur, BI 130
    Etude c-moll, op.25/12

V. Stenhammar
    Sensommarnätter ("Spätsommernächte") op.33


Ein Recital mit Werken romantischer Klaviermusik aus einem Zeitraum von etwas mehr als 100 Jahren, die trotz stilistischer Unterschiede die Balance von sprechendem Gestus, motivischer Detailzeichnung und Stimmungsmalerei gemeinsam haben.
Musik von Beethoven und Chopin trifft auf den eigentümlichen Tonfall des schwedischen Komponisten (und Pianisten) Vilhelm Stenhammar, der in seinem Heimatland als einer der bekanntesten und profiliertesten Musiker gilt.

Das Konzert wird durch einen kleinen Vortrag, in dem auf die Werke des Programms eingegangen wird, ergänzt.








Kammermusikprojekt Transdanube 2009/10:

In der Saison 2009/10 wird im "Mautnerschlössl", 1210 Wien, Pragerstr.33 ein neuartiger Konzertzyklus angeboten:

Der Pianist Gregor Urban gestaltet gemeinsam mit befreundeten Musikern - jungen Talenten und renommierten Instrumentalisten, die auf nationaler und internationaler Ebene tätig sind - eine Konzertreihe, deren Recitals Werke aus dem weiten Repertoire der Kammermusik umfassen werden. Das Augenmerk ist dabei auf ein originelles und pointiertes Programmkonzept gerichtet und entfernt sich dadurch vom üblichen "Klassikprogramm". Einzelne Konzertprogramme werden dem Publikum von Seiten der Interpreten auch gesprächsweise nahegebracht.

Der Bogen wird dabei vom Duo Gitarre -Percussion, der Kombination Klavier und weiteren Instrumenten über Solo-Darbietungen bis hin zum Liederabend reichen. So wird mit Begeisterung und Vision die kulturelle Atmosphäre jenseits der Donau mit verschiedenen Farben, einladender Abwechslung und faszinierender wie packender Konzertmusik angereichert werden.

Die Recitals werden im ansprechenden Ambiente des Festsaals des Mautnerschlössls stattfinden.
Der Eintritt für die Konzerte beträgt Euro 12, für Studenten Euro 7.


Sa, 3. Okt 09, 19 Uhr 30, 1. Konzert:
"Viva la guitarra, viva la musica"

Aufregend Folkloristisches von David Siedl, vorgetragen vom Komponisten und Yasemin Lausch, dazu Meditatives und Virtuoses für Gitarre und andere Instrumente, sowie ein Klavierzyklus betont hispanischer Romantik

Mathias Lang, Gitarre
David Siedl, Gitarre
Yasemin Lausch, Percussion
Vida Vujic, Cello
Margit Schmidt, Bass
Gregor Urban, Klavier

spielen Kompositionen von E. Granados, F. Tarrega, H. Villa-Lobos, M. Castelnuovo-Tedesco, G. v. Einem, A. Pärt und David Siedl

Programm des 1. Abends, 3. Oktober [pdf 88kb]




Sa, 21. Nov 09, 19 Uhr 30, 2. Konzert:
"Dialoge: Cello und Klavier"

Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

Ein Duoabend mit einem ebenso originellen wie ansprechenden Programm mit Werken von L.v. Beethoven, J. Brahms, den "Canciones populares" von M. de Falla und dem "Märchen" von L. Janacek als subtilen Kontrast

Programm des 2. Abends, 21. November [pdf 82kb]




Sa, 27. Feb 2010, 19 Uhr 30, 3. Konzert:
"Expression: Viola und Klavier"

Katharina Traunfellner, Viola
Gregor Urban, Klavier

mit einem stilistisch weit gefächerten Programm, das sowohl meditativen als auch dramatischen musikalischen Elementen Raum gibt.
Die einzelnen Werke in der Abfolge des Konzertprogramms sind von A. Pärt (Spiegel im Spiegel), Fr. Schubert (Sonate "Arpeggione" D 821), J. Brahms (Capricio op.76/1 und Rhapsodie op.79/1 für Klavier) sowie die Sonate für Viola und Klavier op.147 von D. Schostakowitsch, einem Werk aus den letzten Lebensmonaten des Komponisten. Auf diese Sonate wird in einem Einführungsvortrag eingegangen.

Programm des 3. Abends, 27. Februar [pdf]




Sa, 17. April 2010, 18 Uhr, 4. Konzert:
"Marathon"

ein stilistisch abwechslungsreicher Kammermusikevent mit Musik von der Renaissance bis zum Jazz in 3 Teilen, in den Pausen laden wir zum Buffet ein.
Die beteiligten MusikerInnen:

Lionel Bozek, Jazz-Gitarre
Maximilian Bratt, Violine
Silvia Brandstätter, Violine
Gabriella Tamar Kopias, Querflöte
Mathias Lang, Gitarre
Yasemin Lausch, Percussion
Margit Schmidt, Baß
David Siedl, Gitarre
Veronika Tesar, Cello
Vida Vujic, Cello
Gregor Urban, Klavier

mit Werken von J. Dowland, W. A. Mozart, L.v. Beethoven, R. Schumann, C. Chaminade, M. Davis, Ch. Corea, H. Schmidinger, G. Urban, D. Siedl

Programm des 4. Abends, 17. April [pdf]




Sa, 29. Mai 2010, 19 Uhr 30, 5. Konzert:
"Schumann zyklisch"

Lisa Rombach, Sopran
Vida Vujic, Cello
Federico Bresciani, Viola
Gregor Urban, Klavier

interpretieren Werke von Clara und Robert Schumann
(Lieder op.12 und op.13 von Cl. Schumann, Frauenliebe und -Leben op.42, Fantasiestücke op.73 und Märchenbilder op.113)

Programm des 5. Abends, 29. Mai [pdf]





Lionel Bozek

Der 1984 in Frankreich geborene Gitarrist besuchte das Lycee France in Wien. Danach studierte er am Konservatorium Wien Privatuniversität Klassiche Gitarre und Jazzgitarre. Beide Studien beendete er mit dem Bachelor of Arts. Er erweiterte seinen musikalischen Horizont unter anderem bei Meisterkursen mit David Russel und Karl Ratzer. Der Künstler gibt Konzerte als Mitglied unterschiedlicher Formationen in Frankreich, Ungarn und Österreich.



Maximilian Bratt

ist 1978 in Stockholm, Schweden geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. In seinen ersten musikalischen Eindrücken durch Kammermusik geprägt erhielt er bereits in jungen Jahren Unterricht im Klavier- und Violinspiel. Für beide Instrumente absolvierte er in der Folge jeweils ein eigenes Studium, er erhielt zu diesem Zweck 1997 ein "Foundation Scholarship" und bestand im Juli 2001 am "Royal College of Music" in London sein Examen für Klavier (Prof. Irina Zaritskaya) und für Violine (Prof. Felix Andrievsky) mit Auszeichnung.
Maximilian Bratt erhielt verschiedenen Preise und Auszeichnungen, so im Jahr 2001 den "Vivian Hamilton Preis" für seine Interpretation von Klavierwerken Fr. Chopins sowie den "V.H. Reed Preis" für sein Violinspiel.
Seit 2002 lebt er in Österreich und absolviert derzeit ein Kammermusikstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Zahlreiche Auftritte als Solist, auch als Solist auf beiden Instrumenten im selben Konzert, und als Kammermusiker in England, Griechenland (Sommerfestival Ohrid / Macedonien), Portugal, Spanien, Schweden, Russland und Weißrussland sowie in Österreich. In den letzten Jahren wurde er mehrfach von der Internationalen Chopin-Gesellschaft eingeladen, in der Kartause Gaming und in Wien aufzutreten.



Silvia Brandstätter

Silvia Brandstätter, 1985 in Wien geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht mit sieben Jahren bei Parwaneh Haderer. Seit 1996 studiert sie an der Konservatorium Wien Privatuniversität, u.a. bei Prof. Timon Hornig und später bei Prof. Florian Zwiauer, wo sie 2007 den Bachelor of Arts erhielt, und derzeit das Masterstudium absolviert.
Schon fräh widmete sie sich dem Orchesterspiel und der Kammermusik bei Meisterkursen, wie u.a. des Altenberg-Trios, Bruno Steinschaden, sowie bei Doris Adam.
Erste solistische Auftritte mit Orchester hatte sie 1999 in Ingolsstadt (Deutschland) mit Vivaldis "Winter". U.a. auch 2004 in Balingen (Deutschland) mit dem Violinkonzert von Beethoven und zuletzt 2008 in der Ukraine mit der 2. Violinromanze von Beethoven.
Es folgten Meisterkurse u.a. bei Benjamin Schmid, Zakhar Bron, Hansheinz Schneeberger, und Christian Altenburger.
Orchestererfahrung sammelte sie bereits seit 1998 in diversen Orchestern, wie zum Beispiel das Orchester der Schönbrunner Schlosskapelle, dem Innviertler Sinfonie Orchester, Salonorchester TT, Orchester Institut Attergau, etc.
Seit 2005 ist sie Mitglied des Orchesters der Wiener Kammeroper, und seit 2006 Mitglied des Kammerorchesters Ensemble Wien Klang.
Diverse Orchestertourneen führten sie u.a. in die Schweiz, nach Italien, Deutschland, Tschechien, Ukraine, Venezuela, Portugal, bei denen sie mit Dirigenten, wie Christoph Eschenbach, Valery Gergiew, Daniel Barenboim, Sasha Götzel, Yakov Kreizberg, Bobby Mc Ferrin, David Russel, Jordi Savall, und Peter Marschik zusammenarbeitete.



Federico Bresciani

geboren 1988 in Cagliari, Italien, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von 4 Jahren. 1999 begann er seine Ausbildung bei Prof. Attilio Motzo am "Conservatorio Cagliari", und legte dort 2007 seine Abschlussprüfung (Diplom) ab.
2007 begann er in Österreich am "Konservatorium Wien Privatuniversität" das Masterstudium für Violine bei Prof. Florian Zwiauer, ab 2009 ein Studium im Fach Viola bei Gertrud Weinmeister.
Er ist mehrfacher erster Preisträger bei Wettbewerben in Italien wie "Nuovi Orizzonti", Arezzo, und "Rassegna Nazionale d Archi", Vittorio Veneto. Konzerte als Solist führten ihn bisher mehrmals nach Italien und 2004 nach China (Shanghai).
Seit 2006 wirkte er als Geiger im Jugend Orchester "Orchestra Giovanile Italiana" (hier auch als Konzertmeister), "Symphonica Toscanini" (unter dem Dirigat von Lorin Maazel) und ab 2009 im Kammerorchester "Spira Mirabilis".
2010 ist er Mitglied im Gustav Mahler Jugend- Orchester. Dirigenten der erwähnten Ensembles waren Riccardo Muti, Gabriele Ferro und Kristof Penderecki. Federico Bresciani hat an zahlreichen internationalen Meisterkursen teilgenommen, u.a. bei Zoria Chikhmourzaeva, Thomas Christian, Massimo Quarta und Gerard Poulet.



Mathias Lang

Geb.1980 in Bregenz, von 1996 bis 1999 Studium am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch bei Prof. Gaupp-Berghausen.
Herbst 2001 Beginn des Studiums Konzertfach Gitarre an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Alexander Swete.
2005 Erstes Konzertdiplom mit Auszeichnung bestanden. Frühjahr 2005 Beginn des IGP Studium mit Schwerpunkt Popularmusik bei Martin Kelner. Seit 2006 in der Klasse von Prof. Walter Würdinger. Finalist des Gitarrenwettbewerbs Kutna Hora 2007, Preisträger des Gitarrenwettbewerbs Rust 2007, Sonderpreis des Forums Gitarre 2007, Preisträger des Gitarrenwettbewerbs Oscar Ghiglia 2008. Konzerte im In- und Ausland, Konzert für die Bregenzer Festspiele und Gitarrist im Symphonieorchester Vorarlberg.
Seit Jänner 2008 Lehrender an der MS Tonart Hohenems.



Yasemin Lausch

Yasemin Lausch wurde 1989 in Wien geboren. Sie entdeckte früh ihre musikalische Begeisterung für das Schlagzeug und begann im Alter von 8 Jahren Unterricht dafür zu nehmen. Erste Live- Erfahrungen sammelte sie mit ihrer Schulband bei Konzerten im Planet Musik, in der Szene Wien, am Donauinselfest Wien, Frauenlauf Wien und ähnlichen Veranstaltungen, sowie bei Musicalaufführungen.
Nach dem erfolgreichen Ablegen ihrer Matura begann sie im Herbst 2008 das Bachelorstudium für Jazzschlagzeug an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Zur Zeit tritt sie mit dem "Maria Salamon Quartett" auf, das in die Welt des Latin- Jazz vor allem mit Eigenkompositionen eintaucht.



Elisabeth Rombach

Elisabeth Rombach wurde 1984 in Wien geboren. Sie studierte zunächst Violine u.a. bei Ulla Schulz, Florian Zwiauer und Christian Altenburger. 2004 begann sie ihr Gesangsstudium an der Universität f. Musik u. darstellende Kunst Wien bei Prof. Margit Klaushofer. Zur Zeit studiert sie in der Klasse von Prof. Ralf Döring.
Sie arbeitet regelmäßig mit der Wiener Taschenoper zusammen, mit der sie vom barocken bis zum zeitgenössisches Repertoire Rollen erarbeitet. Ihre besondere Liebe gilt den kammermusikalischen Formen - von mittelalterlichen Rhythmen (Ensemble Neuma), der Vokalpolyphonie der Renaissance über das Liedrepertoire und Kirchenmusik mit Streichquartettbegleitung bis hin zur unendlich vielfältigen Literatur für die so einfache wie erfüllende Besetzung Gesang und Klavier.



Margit Schmidt

Margit Schmidt ist in Wien geboren und ausgebildete Volksschullehrerin und Musikschullehrerin. Im Jahr 1999 begann sie sich aktiv mit Jazz zu befassen und Kontrabass zu spielen.
Seither ungemein zahlreiche Auftritte mit ihrer Band, den "Vienna Jazz Serenaders" (www.viennajazzserenaders.at), "DiDa" (www.didajazz.com), "RoSe - Romantic Serenanders" (eine Project-Working Band), der "Crossroad- Band" und vielen anderen.
Zusammen mit Thomas Kukula (p, cl, voc) gründete sie das Erste Wiener Jazz-Kabarett "ThoMarGoschi" (www.thomargoschi.at), das mit ihren Textübertragungen von Jazz-Standards ins Wienerische, Sketches und Mundartgedichten aus eigener Feder aufwartet.



David-Christopher Siedl

David Siedl wurde 1988 geboren, lebt seit seiner Kindheit in österreich, er begann 1994 mit dem Gitarrespiel bei Peter Rauscher, es kamen Schlagzeug und Klavier als weitere Instrumente dazu, 2002 – 2004 erhielt er Privatunterricht von Prof. Walter Haberl in Wien.
2004 inskribierte er an der Konservatorium Wien Privatuniversität das Bachelor- Studium für Gitarre bei Mag. Susanna Löffler und Mag. Walter Langer, das er im Jahre 2008 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Seit 2008 verfolgt er ebendort ein Masterstudium Gitarre mit dem Schwerpunkt Popularmusik.
Er hat darüber hinaus an verschiedenen Seminaren und Meisterkursen teilgenommen, so bei Remi Boucher 2000 in Krems, 2001 am Seminar "Pottensteiner Gitarrentage" mit Marco Diaz Tamayo, Antonio Rodriguez und Walter Haberl, bei David Russel im Rahmen der "Aschaffenburger Gitarrentage".
Ebenso ist er Preisträger des Prima la musica Landeswettbewerbs Wien 2001, des Prima la musica Bundeswettbewerbs in Graz 2001 (beide mit der Beurteilung "Hervorragender Erfolg") und des Prima la musica Landeswettbewerbs Nö 2002. Weiters erhielt er den Talente Förderungspreis der Kremser Bank beim "award4you" 2003 mit der Eigenkomposition "Flarumba", und dort wiederum auch 2005 den 1.Preis mit "Freestyler".
David Siedl hat viele Auftritte im Rahmen von Konzerten, Lesungen, Vernissagen u.ä. absolviert.
Einen großen Raum seines musikalischen Denkens nimmt das Komponieren eigener Kompositionen verschiedener Stilrichtungen ein, die nach eigener Aussage Klassik, Folklore, Jazz und Verwandtes miteinander verbinden wollen.



Gabriella Tamar Kopias

hat an der Franz Liszt Musikakademie Budapest und an der Kunstuniversität Graz (bei Prof. Flury) Querflöte studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen.
Sie ist Preisträgerin mehrer nationaler und internationaler Wettbewerbe (z.B.Sonderpreis 2002 Maria Canals, Barcelona).
Seit 1997 Solistin des Ungarischen Rundfunks.
Soloauftritte in der Staatsoper Budapest, in München am Gasteig, Rundfunkaufnahmen für den SWR, Auftritt beim Frühlings- und beim Herbstfestival in Budapest, im Stefaniensaal in Graz, in Wien, Brüssel, London, St. Petersburg und Tokio u.a.
Zusammenarbeit mit Martin Sieghard, Mariss Jansons und mit dem berühmten Rockflötisten Jethro Tull.
Substitution im Wiener Staatsopernorchester, Flötistin der Münchner Jungen Philharmonie, Aufnahme in die Europäische Orchestergesellschaft und Menuhin Live Musik Now.
Gesangsstudien bei Prof. Uta Schwabe, Jazzgesang bei Carole Alson und Prof. Elfi Aichinger.

Link zur Homepage: www.gabriellakopias.com


Veronika Tesar

1984 in Wien geboren. Erster Violoncellounterricht mit 7 Jahren bei Krystyna Wimmer. Seit 1995 Studium an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Prof. Jontscho Bayrov, wo sie 2007 den Titel Bachelor of Arts mit Auszeichnung erhielt.
Mehrmalige Preisträgerin beim Bundeswettbewerb "Prima la Musica" und beim internationalen Violoncellowettbewerb in Liezen. Gewinnerin beim Bundeswettbewerb "Prima la Musica" mit dem "Violoncellotrio Wien". War Stimmführerin im Sinfonieorchester des Musikgymnasiums und im Cyprus Youth Symphony Orchestra. Seit 2007 Zweite Stimmführerin im Ensemble Wien Klang.
Mitwirkung bei zahlreichen Konzerten sowohl in verschiedenen Salonorchestern, Sinfonieorchestern und Kammermusikensembles als auch als Solistin in Österreich, Deutschland, Kroatien, Italien, Rumänien, Zypern und den USA.
Meisterkurse bei Susan Blake, Yehudi Menuhin, Dobrila Berkovic-Magdalenic, Michael Khomitser und dem Altenberg-Trio Wien. Weitere musikalische Impulse durch Lilia Schulz-Bayrova, Orfeo Mandozzi und Martin Hornstein runden Ihre künstlerische Tätigkeit ab.
2009 Ausbildung zur Klangmassagepraktikerin nach Peter Hess.



Katharina Traunfellner

Studien an der Musikhochschule Köln (Violine bei Prof. Berta Vollmer), am Konservatorium Wien (Violine bei Prof. Alexander Arenkov) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Viola bei Prof. Siegfried Führlinger). Künstlerisches Diplom ebendort.
Seit 1987 Mitglied der Wiener Kammerphilharmonie als Solobratschistin, seit 1990 auch im Wiener Kammerorchester engagiert.
Seit 1994 pädagogische Tätigkeit an der Musikschule Perchtoldsdorf (Violine und Viola) und seit 1996 an der Konservatorium Wien Privatuniversität (Viola).



Vida Vujic

Vida Vujic wurde in Paracin in Serbien geboren. Sie begann mit dem Cellospiel im Alter von sechs Jahren und eine Musikschule für begabte Kinder in Cuprija absolviert. Mit sechzehn Jahren wurde sie an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz aufgenommen, an der sie nach einem Grundstudium das Magisterstudium bei Prof. Rudolf Leopold mit Auszeichnung abschloss. Während dieses Studiums war sie im Studienjahr 2002/03 Stipendiatin ihrer Universität, mit der Verleihung ihres Magistertitels erhielt sie auch den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Seit dem Jahr 2005 studiert sie Kammermusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett).
Sie ist Preisträgerin von internationalen Wettbewerben - erster Preis beim Wettbewerb in Senta/ Ungarn, 1992, erster Preis bei Wettbewerb "Petar Konjocvic" in Belgrad, 1993, 1995 und 1997, ebenso beim "Musikmarathon" 1996 in Belgrad, 1994 in Stresa/ Italien, zweiter Preis in Liezen/ Österreich, 2000 und 2002, Finalistin in Usti nad Orlici/ Tschechien,1996, den Preis "Stanojlo Rajcic" für das beste Konzert der Konzertsaison 2006/ 07 in der Galerie "Sanu" in Belgrad.
Meisterkurse hat sie bei den Mitgliedern des Altenberg-Trios absolviert, bei Florian Zwiauer, bei A. Keller (Keller-Quartett), J. KLuson (Prazak-Quartett), I. Kucher, D. Levin, I. Moni-ghetti, L. Hopkins, K. Jankoviv , I. Chang-Cho u.a. besucht.
Sie ist sowohl solistisch mit Orchester als auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten in Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Serbien aufgetreten, z.B. beim Festival "Strings only" in Zadar/ Kroatien, beim "Internationalen Cello-Fest" in Belgrad, bei der "Internationalen Woche der Begegnung", "BestOf" und "Lange Nacht der Musik" in Österreich, Aufnahmen für Radio und TV bei RTS, Radio Belgrad, Radio Ö1 und ORF-TV.
Besonders möchte sie auf ihre Zusammenarbeit mit dem Komponisten Nigel Osborne hinweisen, dessen ganzes Werk für Cello Solo sie im Rahmen der "Internationalen Sommerakademie Wien Budapest" aufgeführt hat.



Martin Braun

Mitwirkend bei medialen Tätigkeiten, Ankündigung und Fundraising für das Transdanube Festival.
Von 1998 bis 2003 Initiator der Rachmaninoff Tage in Wien. Veranstalter von Konzerten an zahlreichen Orten u.a. wiederholt im Konzerthaus in Wien. Einladung von Musikern aus der ganzen Welt bis hin zu namhaften Virtuosen wie V. Ashkenazy. Mehrere Ausstrahlungen dieser Konzerte auf Sender Ö1 im Hauptabendprogramm des österreichischen Rundfunks.

Email: hier



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Lehrauftrag als Klavierbegleiter am Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streichinstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit seinem Duopartner, dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka, seit 2005 gemeisame Auftritte mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist









Kammermusikfestival Transdanube 2008
Fr. 14.Nov.08 um 19 Uhr 30
Sa. 15.Nov.08 um 18 Uhr
Mautnerschlössl, Pragerstraße 33, 1210 Wien



Das Projekt "Transdanube 2008" ist ein neuartiges Kammermusikfestival, das im "Mautnerschlössl" in 1210 Wien Mitte November stattfinden wird.

Gemeinsam mit befreundeten MusikerInnen möchte der Pianist Gregor Urban ein originelles, ihr Publikum befriedigendes und ihnen selbst am Herzen liegendes Programm vielfältiger Kammermusikwerke entwerfen, und so das weite Gebiet in Wien jenseits der Donau auf ihre Weise mit bunten kulturellen Farbspritzern anreichern.
Die Bezirksvorstehung Floridsdorf fördert gemeinsam mit dem Wiener Volksbildungswerk dieses Veranstaltungskonzept. Durch großzügiges Entgegenkommen des Bezirksmuseums XXI. im "Mautnerschlössl" ist es möglich, die Darbietungen in einem sehr ansprechenden Ambiente durchzuführen, die persönliche Atmosphäre des Hauses lädt zu Austausch und Begegnung ein. Die MusikerInnen befinden sich in diesen Räumlichkeiten bei ihren Darbietungen auf gleicher Sitzebene wie ihre Zuhörer. Das kommt bei Kammermusik einem intensiven Musikerleben besonders entgegen.

Der erste Abend dieses Events (Fr. 14.Nov.08, 19 Uhr 30) wird ein großes Konzert in zwei Teilen sein, wobei der erste Teil Musik für Klavier solo von Fr. Chopin und Cl. Debussy umfassen wird, der zweite als Liederabend mit der jungen Sopranistin Elisabeth Rombach geplant ist. Es werden dabei Lieder von R. Schumann, E. Grieg, G. Mahler und G. Urban zur Aufführung gelangen.

Der zweite Abend ist als dreiteiliger Kammermusik-"Marathon" (Sa. 15.Nov.08, 18 Uhr) geplant, unterbrochen von zwei längeren Büfett-Pausen, die zur Kommunikation zwischen Ausführenden und Publikum einladen wollen. Darüber hinaus wird es in den Konzerten für manche Werke einführende Worte geben.
Für das musikalische Programm dieses Abends sind die MusikerInnen Gabriella Tamar Kopias (Querflöte), Margit Schmidt (Doublebass), Katharina Traunfellner (Viola), Rudolf Leopold (Cello) und Daesun Koh (Cello) eingeladen.
Zur Aufführung gebracht werden Werke von L.v. Beethoven, C.M. v. Weber (Flötentrio), J. Brahms, J. Sibelius, B. Britten, G. Ligeti, G. Urban u.a., Improvisiertes, und Jazziges von Ch. Corea. G.Urban wird an beiden Tagen die Klavierparts spielen.

Als Eintritt ist ein Unkostenbeitrag von 10 Euro je Abend vorgesehen, für Interessenten, die an beiden Tagen die Konzerte besuchen wollen 15 Euro.

An eine Weiterentwicklung der Idee "Kammermusikfestival Transdanube" ist gedacht, und sie soll in Zukunft zu einem verstärkten Miteinander von Klassik, Improvisation und Jazz ausgebaut werden.


Programm des 1. Abends, 14. November [pdf 90kb]

Programm des 2. Abends, 15. November [pdf 70kb]




Daesun Koh

geboren 1985 in Seoul, Korea
hat mit 4 Jahren Klavier zu spielen begonnen und 8 Jahren Cello.
Er hat zahlreiche koreanische Jugendwettbewerbe wie den Chosun-Newspaper Wettbewerb, den Sookmyung-University Wettbewerb gewonnen und war in Wien Preisträger bei Prima La Musica.
Begann mit dem Alter von 14 Jahren sein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Angelika May und danach Prof. Wolfgang Herzer. Teilnahme an Meisterkursen von M. Pereny, G. Hoffman und A. Noras. Matura mit Auszeichnung 2003, Gewinner des Central-Newspaper Wettbewerbs Korea in 2008 Diplom mit Auszeichnung im Oktober 2008.



Gabriella Tamar Kopias

hat an der Franz Liszt Musikakademie Budapest und an der Kunstuniversität Graz (bei Prof. Flury) Querflöte studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen.
Sie ist Preisträgerin mehrer nationaler und internationaler Wettbewerbe (z.B.Sonderpreis 2002 Maria Canals, Barcelona).
Seit 1997 Solistin des Ungarischen Rundfunks.
Soloauftritte in der Staatsoper Budapest, in München am Gasteig, Rundfunkaufnahmen für den SWR, Auftritt beim Frühlings- und beim Herbstfestival in Budapest, im Stefaniensaal in Graz, in Wien, Brüssel, London, St. Petersburg und Tokio u.a.
Zusammenarbeit mit Martin Sieghard, Mariss Jansons und mit dem berühmten Rockflötisten Jethro Tull.
Substitution im Wiener Staatsopernorchester, Flötistin der Münchner Jungen Philharmonie, Aufnahme in die Europäische Orchestergesellschaft und Menuhin Live Musik Now.
Gesangsstudien bei Prof. Uta Schwabe, Jazzgesang bei Carole Alson und Prof. Elfi Aichinger.

Link zur Homepage: www.gabriellakopias.com


Rudolf Leopold

Rudolf Leopold gilt als einer der renommiertesten Cellisten Österreichs. Geboren und aufgewachsen in Wien studierte er an der Wiener Musikhochschule bei Richard Krotschak und Tobias Kühne, daneben Klavier und Komposition.
Schon in seiner Jugend unternahm er vor allem mit Kammermusik viele Tourneen. 1979 gründete er das Wiener Streichsextett; mit diesem Ensemble bereiste er ganz Europa, die USA und Japan und wurde auch zu zahlreichen Festspielen (u.a. Salzburg, Edinburgh) eingeladen; zahlreiche Aufnahmen für EMI und Pan Classics wurden z.T. preisgekrönt. Außerdem war er langjähriger Solocellist in Nikolaus Harnoncourts "Concentus Musicus".
2008 hat Rudolf Leopold das Dvorak-Cellokonzert in der Berliner Philharmonie gespielt, er setzt sich aber auch für seltener gehörte Cellokonzerte, wie z.B. Monn, Enescu, Dohnányi oder Walton ein und hat eine Reihe zeitgenössischer Werke mit Orchester uraufgeführt.
Rudolf Leopold war von 1983 bis 1990 Dozent für Kammermusik an der Wiener Musikhochschule, seitdem ist er Professor für Violoncello an der Kunstuniversität Graz.



Elisabeth Rombach

Elisabeth Rombach wurde 1984 in Wien geboren. Sie studierte zunächst Violine u.a. bei Ulla Schulz, Florian Zwiauer und Christian Altenburger. 2004 begann sie ihr Gesangsstudium an der Universität f. Musik u. darstellende Kunst Wien bei Prof. Margit Klaushofer. Zur Zeit studiert sie in der Klasse von Prof. Ralf Döring.
Sie arbeitet regelmäßig mit der Wiener Taschenoper zusammen, mit der sie vom barocken bis zum zeitgenössisches Repertoire Rollen erarbeitet. Ihre besondere Liebe gilt den kammermusikalischen Formen - von mittelalterlichen Rhythmen (Ensemble Neuma), der Vokalpolyphonie der Renaissance über das Liedrepertoire und Kirchenmusik mit Streichquartettbegleitung bis hin zur unendlich vielfältigen Literatur für die so einfache wie erfüllende Besetzung Gesang und Klavier.



Margit Schmidt

Margit Schmidt, Kontrabass - geb. in Wien.
Ausgebildete Volks- und Musikschullehrerin.
Erst 1999 begann sie sich mit Jazz zu befassen und Kontrabass zu spielen.

Mitwirkung bei folgenden Bands:
"Vienna Jazz Serenaders" (www.viennajazzserenaders.at), Damenjazzband "DiDa" (www.didajazz.com), "RoSe -Romantic Serenaders", "Crossroad-Band", u.a.m.

Beim Ersten Wienerischen Jazz-Kabarett "ThoMarGoschi" (www.thomargoschi.at) mit Thomas Kukula (voc,p,cl), singt sie bassspielend (!) - u.a. eigene Textübertragungen von Jazz-Standards ins Wienerische. Dort stammen auch viele heitere Mundartgedichte und Sketches von ihr.



Katharina Traunfellner

Studien an der Musikhochschule Köln (Violine bei Prof. Berta Vollmer), am Konservatorium Wien (Violine bei Prof. Alexander Arenkov) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Viola bei Prof. Siegfried Führlinger). Künstlerisches Diplom ebendort.
Seit 1987 Mitglied der Wiener Kammerphilharmonie als Solobratschistin, seit 1990 auch im Wiener Kammerorchester engagiert.
Seit 1994 pädagogische Tätigkeit an der Musikschule Perchtoldsdorf (Violine und Viola) und seit 1996 an der Konservatorium Wien Privatuniversität (Viola).



Gregor Urban

Gregor Urban, geboren 1963 in Wien, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, als Jugendlicher intensive pianistische Begegnung mit Fr. Prof. Gavriloff-Rose, nach Maturaabschluß Studium der Humanmedizin bis zum abgeschlossenen Vorklinikum, daneben weitere musikalische und klavieristische Studien, danach Inskription an der (damaligen) Hochsschule für Musik und Darstellende Kunst für das Fach Orchesterdirigieren (Klasse Othmar Suitner) und Klavier am (damaligen) Konservatorium der Stadt Wien für Klavier (bei Prof. Br. Cuberka), 1992 erfolgreicher Studienabschluss ebendort.

Seit seiner Jugend intensive Beschäftigung mit Improvisation und Komposition, die Begeisterung dafür hat sich bis heute fortgesetzt, Mitglied einer Jazzformation.

Seit 1994 Lehrauftrag als Klavierbegleiter am Konservatorium Wien Privatuniversität (vormals Konservatorium d. Stadt Wien) in der Abteilung für Streichinstrumente.

Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, solistisch, als Kammermusikpartner und Liedbegleiter, u.a. in der Stadtinitiative Wien, Bösendorfersaal Wien, Gesellschaft für Musiktheater, im Konzerthaus Wien (mit einem Rachmaninoff Programm für die Rachmaninoff-Society) etc.

Langjährige Zusammenarbeit mit seinem Duopartner, dem Cellisten Peter Gospodinov, Pianist eines Klaviertrios zusammen mit dem Geiger Hayato Naka, seit 2005 gemeisame Auftritte mit der Flötistin Gabriella Tamar Kopias.

Link zur Homepage: Gregor Urban, Pianist


Martin Braun

Mitwirkend bei medialen Tätigkeiten, Ankündigung und Fundraising für das Transdanube Festival.
Von 1998 bis 2003 Initiator der Rachmaninoff Tage in Wien. Veranstalter von Konzerten an zahlreichen Orten u.a. wiederholt im Konzerthaus in Wien. Einladung von Musikern aus der ganzen Welt bis hin zu namhaften Virtuosen wie V. Ashkenazy. Mehrere Ausstrahlungen dieser Konzerte auf Sender Ö1 im Hauptabendprogramm des österreichischen Rundfunks.

Email: hier